Ousmane Dembélé soll erneut zu spät zum Barça-Training gekommen sein. In Spanien wird deshalb von einem Ultimatum des Klubs spekuliert. Wann reißt der Blaugrana der Geduldsfaden mit dem ehemaligen BVB-Star?


​Immer wieder Ärger um Ousmane. Beim ​FC Barcelona scheinen sie nicht glücklich zu werden mit Ousmane Dembélé. Der 22-jährige Ex-​Dortmunder macht häufig mehr Schlagzeilen auf als neben dem Platz. Für einen Transfer im dreistelligen Millionenbereich ist das natürlich für die Katalanen alles andere als akzeptabel. Vor allem die mangelnde Disziplin scheint dem Außenstürmer immer wieder im Wege zu stehen.


Wie die AS nun berichtet, sei Dembélé in der Woche vor dem Pokalfinale - das Barça allem Überfluss auch noch gegen Valencia verlor - erneut zu spät zum Training gekommen sein. Der Franzose soll sich damit rechfertigen, aufgrund seiner Oberschenkelverletzung individuell mit einem Physiotherapeuten gearbeitet zu haben. Das sehen die Verantwortlichen aber offenbar anders: Demnach hätten die Trainingszeiten in dieser Woche für alle Spieler gegolten


Die Spekulationen um Dembélés Zukunft heizt das natürlich weiter an (Vertrag bis 2022). Die AS schreibt von einem Ultimatum des Klubs - entweder Dembélé bessert sich oder er muss gehen. Wie lange der Geduldsfaden der Katalanen noch ist, bleibt ungewiss. Große Phantasie braucht man aber nicht, um zu erahnen, dass man Dembélé bei einem entsprechenden Angebot wohl keine Steine in den Weg legen würde. Die Frage bleibt, welcher Klub nach den jüngsten Verfehlungen bereit wäre 100 Millionen Euro plus x zu bieten.