Tempo und Dynamik sind zwei Eigenschaften, auf die Sportdirektor Max Eberl bei der Fahndung nach Neuzugängen achtet. Bis auf ​Ersatztorhüter Max Grün hat ​Borussia Mönchengladbach noch keinen Transfer vermeldet, allerdings scheint dies nur eine Frage der Zeit.


Nachdem Eberl bereits gegenüber Radio 90,1 Mönchengladbach erklärte, dass man sich in puncto Kaderplanung ​in einem fortgeschrittenen Stadium befinde, wiederholte er im Gespräch mit der ​Rheinischen Post: "Wir sind dabei und befinden uns in intensiven Gesprächen mit unseren Wunschspielern, und da sind wir schon sehr weit."


Eberl, der besonders mit den steigenden Transfersummen auf den immer hitziger werdenden Transfermarkt zu kämpfen hat, soll ein Budget von etwa 40 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Neben einem Ersatz für den zu Borussia Dortmund abgewanderten Thorgan Hazard wird es auch darauf ankommen, welches Spielermaterial der neue Trainer Marco Rose anfordert.

Marco Rose,Max Eberl

  Basteln am Kader für die kommende Saison: Sportdirektor Max Eberl und Trainer Marco Rose (v.l.)



Der vom FC Watford an Fortuna Düsseldorf verliehene Dodi Lukebakio gelte ebenso als Kandidat wie Maximilian Philipp von Borussia Dortmund oder ​Valentino Lazaro von Hertha BSC Berlin, ​Jeremy Toljan (Borussia Dortmund) und Benito Raman (Fortuna Düsseldorf) sollen - ​entgegen eines Berichts der BILD - keine Rolle in den Planungen des Führungsduos spielen.


Lange müssen sich die Fans wohl nicht mehr in Geduld üben. Neuzugänge werden in jedem Fall kommen, jedoch lässt sich Eberl nur ungerne in die Karten schauen - und auf quantitativer Ebene soll sich ohnehin nur wenig ändern.