Jean-Philippe Mateta gehört nach nur einer Saison zu den Gewinnern in der ​Bundesliga. Erst im letzten Sommer verpflichtete der ​FSV Mainz den Franzosen für zehn Millionen Euro von Olympique Lyon, nun steht der Angreifer bei den europöischen Top-Klubs auf dem Zettel. Doch sollte Mainz den Franzosen verkaufen, würde man eine Rekordsumme verlangen. Das Tauziehen um Mateta geht nun also so richtig los.


Mit 14 Treffern und drei Vorlagen gehört Mateta nicht nur zu den erfolgreichsten Angreifern bei Mainz 05, er ist auch einer der gefährlichsten Stürmer in dieser Bundesliga-Saison. Der Erfolg des 21-Jährigen auf diesem Niveau kommt allerdings recht überraschend. Immerhin ist es seine erste komplette Saison auf diesem hohen Niveau. Doch die Mainzer waren früh von dem Potential des Angreifers überzeugt.

SC Freiburg v Mainz 05 - Bundesliga

Mateta ballerte sich in die Herzen der Mainz-Fans



Immerhin legte man für den Franzosen ganze zehn Millionen Euro auf den Tisch, nie bezahlte der FSV mehr für einen Spieler. Man stattete den Youngster auch gleich mit einem Vertrag bis 2022 aus, doch auch das schützt nun nicht vor zahlreichen Interessenten. Wie die L'Equipe berichtet, seien vor allem Klubs aus der ​Premier League als auch seiner ehemaligen Heimat Frankreich auf der Jagd nach dem 21-Jährigen.


Konkrete Kandidaten wurden ebenfalls schon genannt, demnach haben vor allem der FC Watford, Everton, Southampton und Newcastle ein Auge auf ihn geworfen. In der Ligue 1 stammt das Interesse vor allem von AS Monaco und Olympique Marseille. Doch einen leichten Abgang wollen die Mainzer in jedem Fall verhindern, denn Qualität hat seinen Preis und für den FSV ist Mateta von hohem Wert.


Mainz fordert 35 bis 40 Millionen Euro


Die Ablöse von vor einem Jahr sollen die Kandidaten für einen Wechsel nun fast vervierfachen, denn Mainz​ will bis zu 40 Millionen Euro für Mateta einstreichen. Bei einem Verkauf in diesem Bereich würde der Angreifer zu einem der teuersten Abgänger der Bundesliga zählen, doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. Denn trotz der vielen Interessenten muss sich erst einmal ein Verein finden, der eine solche Summe bezahlen würde.


Bisher liegen die Angebote noch bei nur etwa 20 Millionen Euro. Doch an sich wären die Mainzer ja auch mit einem Verbleib von Mateta zufrieden. Man befindet sich also in einer Win-Win-Situation: entweder bleibt enorme Qualität erhalten oder man streicht eine hohe Summe ein. Dass der Angreifer noch drei Jahre in Mainz unter Vertrag steht, hilft da natürlich enorm. Es bahnt sich also ein intensiver Poker an, der sich über den gesamten Sommer ziehen könnte. Mainz ist aber in einer guten Situation und kann erst einmal abwarten, mit welchen Angeboten die Kandidaten aufwarten.