Beim ​FC Barcelona steht das nächste große Talent in der Warteschleife. Weil die Konkurrenz im Mittelfeld schlicht zu groß ist, soll Oriol Busquets verliehen werden. ​RB Leipzig scheint Interesse an einem solchen Geschäft zu haben und bringt sich in Stellung.


Oriol Busquets ist weder verwandt noch verschwägert mit seinem Namensvetter Sergio. Aber auf dem Feld nehmen beide Spieler die selbe Position ein. Während Sergio aber bereits etabliert ist auf dem Parkett und ein Weltstar beim FC Barcelona, muss Oriol in diese Rolle erst noch hineinwachsen. Dafür aber braucht es Spielpraxis beim 20-Jährigen. Die bekommt er jedoch aufgrund der großen Konkurrenz zu wenig beim spanischen Meister. Daher will man den U19-Nationalspieler verleihen.


Denn das Eigengewächs dauerhaft abzugeben, daran scheint niemand in der katalanischen Hauptstadt zu denken. Einerseits, weil er unter anderem als Kapitän bereits in der zweiten Mannschaft bei Barcelona vorangeht, andererseits, weil er unter anderem vor einiger Zeit erklärte: „Es ist mein Traum, für Barça zu spielen, und dafür werde ich alles geben. Ich bin mein Leben lang hier gewesen und habe nicht vor zu gehen.“

Ein Abnehmer scheint sich bereits anzubieten. Denn wie die spanische Zeitung Mundo Deportivo berichtet, soll RB Leipzig bereits mit Verhandlungsinteresse an Barca herangetreten sein. Denkbar wäre daher eine Leihe oder aber ein Verkauf - dann aber nur mit einer möglichen Rückkaufklausel, die es Barca erlaubt, den Spieler bei entsprechender Entwicklung gegen einen entsprechenden Preis zurück in die katalanische Hauptstadt zu holen.


Langfristig erhofft man sich von Oriol Busquets nämlich, dass er die Nachfolge seines Namensvetters antritt. Zehn Jahre liegen zwischen beiden Spielern. Wenn Sergio also zu langsam werden sollte oder in die Altersteilzeit abwandern möchte, hätte Oriol genau das richtige Alter, die Nachfolge anzutreten. So lange kann er dann bei RB Leipzig die notwendige Erfahrung auf hohem Niveau sammeln, eher er dann nach Hause zurückkehrt.