Kai Havertz ist aktuell der "heißeste Scheiß" der Bundesliga. Juwel, Mega-Talent, kommender Superstar - die Superlative um den 19-Jährigen kennen eigentlich keine Grenzen. Und das völlig zurecht! Nun wurde er als Bundesligaspieler des Monats Mai ausgezeichnet.


Überraschen sollte die Wahl niemanden: Kai Havertz hat eine überragende Bundesligaspielzeit hinter sich. In jeder der 34 Partien kam der Nationalspieler zum Einsatz, 17 Tore und vier Vorlagen verbuchte er dabei. Nur am Rande sei erwähnt, dass er in sechs Spielen der Europa League mit drei Treffern und drei Assists im Schnitt bei jedem Spiel eine direkte Torbeteiligung vorzuweisen hatte.

Nun geht es bei der Wahl zum Spieler des Monats ja um besagten Mai (im April war Havertz übrigens ebenfalls Spieler des Monats). Drei Bundesligaspiele standen im Endspurt auf dem Programm - und wie könnte es anders sein: Havertz traf im jedem davon. Gegen die Eintracht aus Frankfurt noch im offensiven Mittelfeld eingesetzt, glänzte er gegen Schalke und in Berlin auch über die rechte Seite.


Man könnte sagen: Havertz kann einfach alles. ​Leverkusen schoss er so jedenfalls in die Champions League und bestärkte Rudi Völler dabei, ein​ 90-Millionen-Euro-Angebot der Bayern abzulehnen. Ganz nebenbei ist Havertz nach dem jüngsten Marktwertupdate von transfermarkt.de auch noch der zweitvertvollste Spieler der Liga (mit eben jenen 90 Millionen Euro).


Aus Bayer-Sicht sollte man Völler dennoch gratulieren, Havertz' Marktwert wird bald den dreistelligen Millionenbereich knacken - da muss man kein Prophet sein. Und bei einem Vertrag bis 2022 dürfte ein solcher auch im nächsten Sommer von den Größen Europas geboten werden. 


Zurückhaltung beim Mega-Talent ist nicht mehr angesagt, den Hype kann man nicht mehr stoppen. Havertz hat gezeigt, dass er damit umgehen kann.