Für die Nationalmannschaft der USA ist die Saison noch lange nicht vorbei, in wenigen Tagen treten die Nordamerikaner nämlich im Gold Cup an. Nicht dabei sein wird ​Werder Bremens Josh Sargent, der sich im Angriff des Kaders nicht behaupten konnte. Trainer Gregg Berhalter schickte den 19-Jährigen deswegen nun früher in die Sommerpause.


Erst gestern Morgen stand Josh Sargent im Nationalteam der USA noch in der Startelf und lief im Freundschaftsspiel gegen Jamaika die komplette Spielzeit auf. Doch nach der 0:1-Niederlage und einer unsicheren Leistung folgte nur kurz darauf die bittere Nachricht für den 19-Jährigen, Coach Gregg Berhalter strich Sargent nämlich kurzerhand aus dem Kader für den Gold Cup.


Das bestätigte der Angreifer selbst auf seinem eigenen twitter-Account, die Gründe für die Aussortierung dürften dabei auf der Hand liegen. Denn sportlich verlief das Jahr für Sargent besser als gedacht, doch in den letzten Monaten folgte wieder viel Ernüchterung. Nachdem der Werderaner in dieser Saison sein ​Bundesliga-Debüt gab und prompt für Tore sorgte, erhielten in den letzten Wochen vermehrt andere Akteure den Vortritt.


So auch in der Nationalmannschaft, in der er zwar gestern noch in der Startelf stand, für die kommende Länderspiele aber keine Rolle spielen wird. Bei der Niederlage gegen Jamaika spielte der 19-Jährige zwar ordentlich doch meistens unauffällig, die Pleite konnte er aber nicht verhindern.

Josh Sargent,Peter Vassell

Gegen Jamaika war Sargent stets bemüht aber erfolglos


Das weiß auch Gregg Berhalter, der Sargent nun eben nicht für den Gold Cup nominierte. Bei dem Turnier, welches die beste Nation aus Nord- und Mittelamerika ermitteln soll, wird Sargent deshalb nur zuschauen können. In der Gruppenphase, in der die USA auf Guyana, Trinidad und Panama trifft, setzte Berhalter damit auf erfahrenere und derzeit formstärkerer Stürmer.


Sargent erhielt aber viel Zuspruch und Vertrauen, der Gold Cup ist zwar eine verpasste Gelegenheit, doch eine Zukunft hat der Youngster bei den USA trotzdem. Immerhin kennt man das Potential des Bremers und weiß welche Qualitäten er mitbringt. Seine Zeit im Nationalteam wird schon bald kommen, nun ist für ihn aber erst einmal Erholung angesagt.