​Seit Wochen steht der Name Tomáš Souček beim ​SV Werder Bremen hoch im Kurs. Der Wunschspieler der Grün-Weißen spielte eine bärenstarke Saison, was allerdings auch andere Interessenten wissen. So der ​1. FC Köln, der sich nach dem Aufstieg auf vielen Position noch verstärken will. Nun könnte der FC also dazwischen grätschen, denn im Gegensatz zu den Bremern ist der finanzielle Spielraum offenbar noch etwas größer.


Im Sommer könnte es zwischen zwei ​Bundesligisten zu einem richtigen Poker kommen. Wie die Bild nämlich nun berichtet, intensiviert auch der 1. FC Köln das Werben um den Tschechen. Der SVW ist schon länger an Souček interessiert, doch zu Verhandlungen kam es noch nicht. Wie tschechische Medien melden, haben die Kölner ein erstes konkretes Angebot vorgelegt - grätschen die Geißböcke also dazwischen? 


Gut möglich, denn der ​FC will ordentlich investieren um den Klassenerhalt schnellstmöglich zu erreichen. Zudem wäre Souček die perfekte Lösung, die Schwachstelle im defensiven Mittelfeld zu besetzen. Auch der Spieler selbst ist wechselwillig, in die Bundesliga könnte es ihn dabei eben auch ziehen. "Ich will in eine der Top-Ligen wechseln", so der 24-Jährige.

Tomas Soucek,Alex Kral,Emerson

Souček (re.) sammelte bereits internationale Erfahrung



Am Ende wird es also um den Verein und die sportliche Perspektive gehen, die bei Werder wahrscheinlich noch etwas besser aussieht. Immerhin ist der Abräumer bereits ein gestandener Europa-League-Akteur, doch auch der finanzielle Aspekt wird im Rennen um Souček entscheidend sein. Da dürften die Kölner im Vorteil sein, denn das Transferbudget beim SV Werder Bremen ist nach keinem großen Abgang sehr gering.


Der Tscheche wäre in jedem Fall eine sofortige Verstärkung, denn mit 24 Jahren zählt Souček schon jetzt zu einem der besten Spieler seines Landes. Mit 18 Toren und neun Vorlagen in 49 Pflichtspielen ist der Mittelfeld-Akteur nicht nur enorm torgefährlich, sondern auch extrem flexibel. Dass es ihn also von Slavia Prag wegziehen wird, ist so gut wie sicher - ob Werder oder Köln das Rennen machen können, bleibt abzuwarten.