​Paris Saint-Germain kann nach nur einem Titel in dieser Saison nicht wirklich zufrieden sein. Deswegen soll über den Sommer nun Verstärkung geholt werden, allzu großen finanzielle Spielraum hat man wegen des Financial Fairplay allerdings nicht. Deswegen könnten sich die Franzosen auch nach aussortierten Spielern wie Keylor Navas umhören. Der Ersatzkeeper von ​Real Madrid soll bei PSG auf dem Zettel stehen.


Der französische Top-Klub verkündete am Mittwochabend den ​Abgang von Gianluigi Buffon. Nur einen Tag später scheint sich Paris allerdings nach einem neuen Torhüter umzuschauen, der bereits viel Erfahrung mit bringt. Laut der Marca haben die Hauptstädter nämlich bei Real Madrid nach einer möglichen Verpflichtung von Keylor Navas erkundigt. 


Der 32-jährige Costa-Ricaner hat bei den Königlichen keine große Perspektive mehr und ist eher als Back-Up eingeplant. Bei Paris würde er ebenfalls erst einmal nur die Rolle als Nummer Zwei annehmen müssen, immerhin winkt ihm im Rennen gegen Alphonse Aréola zumindest eine kleine Chance.


Der Vertrag des Keepers läuft bei Madrid noch ein Jahr lang, doch Real könnte ihn ohne Ablöse mit einer guten Geste ziehen lassen. Damit würde er aus den ​Spekulationen um ein Tausch-Geschäft mit Manchester United ausscheiden.


Bleibt Trapp in Frankfurt?


Das intensive Werben um Navas ist für ​Eintracht Frankfurt hingegen eine sehr gute Nachricht.​ Denn bei einer Verpflichtung könnte sich die SGE Hoffnungen auf einen Verbleib von Kevin Trapp machen, der nach dem ​aktuellen Stand im Sommer zu den Parisern zurückkehren müsste. Nach seinem Leihgeschäft zu den Frankfurtern scheint er bei PSG aber nicht mehr gebraucht zu werden.

Kevin Trapp

Die Chancen auf einen Verbleib in Frankfurt stehen für Kevin Trapp sehr gut


Deswegen stehen die Chancen gut, dass Trapp nun endgültig wieder nach Frankfurt zurückkehrt und auch fest unter Vertrag genommen werden kann. Zwar seien die Gespräche von Paris und Real im Bezug auf Navas noch am Anfang, doch nur wenig spricht gegen einen Wechsel. Schon bald könnte es offiziell gemacht werden.