Im Winter verpflichtete ​RB Leipzig den 18-jährigen Mittelfeldspieler Emile Smith Rowe aus London vom ​FC Arsenal auf Leihbasis bis Ende der Saison. Die Sachsen waren sehr daran interessiert, die Leihe zu verlängern, doch die Gunners stellen dich quer bei den aktuellen Verhandlungen.


So ganz ist nicht klar, warum RB Leipzig den erst 18-Jährigen im Winter unbedingt haben wollte, bzw. was sich die Sachsen von dem Geschäft versprachen. Er ist ein großes Talent und hat schon vier Spiele für die U19 Englands absolviert, doch in der Bundesliga kam der Teenager, der vorzugsweise auf der linken Seite im Mittelfeld zu Zug kommt, lediglich drei Spiele zum Einsatz. Und dort auch nur für wenige Sekunden gegen Wolfsburg am 29. Spieltag, ebenso wie am vorletzten Spieltag gegen Bayern München, am letzten Spieltag kam er immerhin für 26 Minuten gegen Werder Bremen zum Einsatz.


Doch der Sinn der Leihe, die am 31. Januar für den Preis von einer Million Euro zustande kam, erschließt sich nicht wirklich. Zwar will man bei RB das Engagement ausweiten und den Youngster fest verpflichten, doch Arsenal, wo er noch einen Vertrag bis 2020 hat, will den Spieler gerne selbst behalten. Auch eine weitere Leihe wurde nicht weiter akzeptiert, wohl auch, weil die Gunners keine Kaufoption für Rowe zulassen wollten.


So wird der U-Nationalspieler Englands auf die Insel zurückkehren und wieder für Arsenal spielen. Dass er auch dort zu Einsätzen kommt, bewies die vergangene Spielzeit, wo er in vier Spielen in der Europa League gleich zwei Einsätze über die volle Spielzeit bekam. Dort war er unter anderem 90 Minuten gegen Sporting Lissabon im Einsatz. Von zu wenig Möglichkeiten auf der Insel kann also ebenfalls nicht die Rede sein. Offenbar hat man sich in Sachsen in der Causa ein wenig verpokert.