Steven Zuber wird den ​VfB Stuttgart definitiv verlassen. Dies erklärte der Schweizer, der in der abgelaufenen Rückrunde von ​1899 Hoffenheim an den späteren Absteiger verliehen wurde, am Rande des Halbfinals in der Nations League zwischen Europameister Portugal und der Schweiz.


"Für mich ist das eigentlich klar. Wir haben das so besprochen, dass es kein Zurück gibt in diesem Sommer", sagte der Schweizer Nationalspieler gegenüber der Deutschen Presse-Agentur nach der 1:3-Niederlage gegen Portugal.

Steven Zuber

    Sieht seine Zukunft nicht in Weiß-Rot: Steven Zuber.



Beim VfB Stuttgart war Zuber, der vor fünf Jahren von ZSKA Moskau zur TSG Hoffenheim wechselte und seinen Stammplatz unter Julian Nagelsmann seit Sommer 2017 stetig verlor, mit fünf Toren in 15 Partien eine der wichtigsten Säulen im Kampf um den Klassenerhalt. Letzten Endes machte aber auch er in den entscheidenden Relegationsspielen gegen Union Berlin nicht den Unterschied, weshalb die Schwaben den zweiten Abstieg binnen drei Jahren erleben.


"Die ersten Tage danach waren heavy. Man hat sich verabschiedet von weinenden, traurigen Gesichtern. Das hat mich schon mitgenommen", so Zuber, der hinzufügte: "Die Leute drumherum arbeiten sehr viel für die Spieler, dass es uns gut geht. Darum finde ich es am Ende vor allem schade für die Mitarbeiter, aber auch für den ganzen Verein."


Wohin die Reise in der kommenden Saison geht, ist derzeit unklar. In Sinsheim steht der 27-Jährige noch bis 2020 unter Vertrag, die Konkurrenz im Mittelfeld ist groß. Vieles wird daher von den Planungen des neuen Trainers Alfred Schreuder abhängen.