Marc Oliver Kempf war bei einigen Vereinen im Gespräch, unter anderem beim ​FC Schalke 04. Aber der Abwehrspieler ließ eine mögliche Klausel, nach der er für einen festen Preis hätte wechseln können, verstreichen. Nun könnte sich ein Verbleib beim VfB Stuttgart andeuten.


Der Abstieg aus der Bundesliga hat den ​VfB Stuttgart hart getroffen. Die Relegation gegen den unterklassigen 1. FC Union Berlin verloren die Schwaben, nun heißt es, eine schlagkräftige Mannschaft für den Wiederaufstieg zusammen zu stellen. Sah es zunächst danach aus, dass Marc Oliver Kempf kein Interesse an dieser Mission habe, so haben sich die Vorzeichen etwas geändert. Denn der 24-Jährige ließ eine mögliche Klausel verstreichen, nach der er den Verein für eine festgeschriebene Ablösesumme von kolportierten sechs Millionen hätte verlassen können.


Denn wie die Bild unter anderem berichtete, soll Ex-Vorstand Michael Reschke am Abwehrspieler gebaggert haben, um ihn zum FC Schalke zu holen. Nun aber ist die Frist für eine feste Ablöse verstrichen. Ob damit auch die Wahrscheinlichkeit für einen Verbleib gleich gestiegen ist, bleibt abzuwarten. In jedem Fall liegen die besseren Karten aber nun beim VfB, der bei der Ablöse, sollte es doch noch zu einem möglichen Wechsel kommen, mitbestimmten darf.


Kempf hat im Ländle noch einen Vertrag bis 2022. Das vergrößert den Handlungsspielraum für die Schwaben ungemein. Dann könnte es passieren, dass die Ablösesumme deutlich über einer möglichen Klausel liegt, die auch dem VfB zusagen könnte, den Innenverteidiger ziehen zu lassen. Kempf, der bislang alle U-Mannschaften des DFB durchlaufen hatte, wechselte vor der Saison aus Freiburg ablösefrei nach Stuttgart. Nun könnte der VfB groß Kasse mit ihm machen. Oder aber den Wiederaufstieg mit ihm als zentrale Säule in der Hintermannschaft angehen. Es ist so oder so eine gute Ausgangsposition nun für den Absteiger.

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