Sasa Kalajdzic von Admira Wacker Mödling hatte in dieser Saison mit zwei schweren Verletzungen zu kämpfen. Ab März aber konnte der Stürmer sein Talent dann doch noch unter Beweis stellen. Mit dem ​VfB Stuttgart, ​Union Berlin und dem ​1. FC Köln klopfen gleich drei Interessenten aus Deutschland an.


Es war eine schwere Saison für Sasa Kalajdzic. Die Saison startete für den Mittelstürmer mit einem Mittelfußbruch. Nach einer kurzen Rückkehr verletzte er sich erneut schwer und zog sich einen Syndesmosebandriss zu, der ihn ab November erneut zu einer Pause zwang. Erst in der Rückrunde, am 20. Spieltag Anfang März, konnte er wieder richtig eingreifen.


Die kurze Zeit aber nutzte er, um sein Talent unter Beweis zu stellen und auf sich aufmerksam zu machen. Der 21-Jährige kam in zwölf Ligaspielen für die Admira auf sieben Tore und fünf Assists. Laut dem österreichischen Kurier hat das gleich drei Vereine aus der deutschen Bundesliga und der Zweiten Liga auf den Plan gerufen. So sollen der VfB Stuttgart, Union Berlin und auch der 1. FC Köln Angebote für den dreimaligen U21-Nationalspieler abgegeben haben.

Laut transfermarkt.de soll es zudem ein Angebot von der Insel geben. Es ist nicht verbrieft, aber auf dem Portal geht man von Leeds United aus. Die besten Chancen auf einen Wechsel aber soll man dem Aufsteiger aus der Hauptstadt zurechnen, da auch die Einsatzzeiten von Kalajdzic dort entsprechend gesichert wären. Der Stürmer selbst wollte sich bislang nicht äußern und ließ verlauten: „Dazu sage ich nichts, um alle Verhandlungen kümmert sich mein Manager.“


Eigentlich war der Angreifer im Winter schon so gut wie bei der Rapid aus Wien. Dort aber zerschlug sich am Ende ein Wechsel, weil die Bonusforderungen der Admira zu hoch gewesen sein sollen und der Sportdirektor der SK Rapid letztlich ein Veto einlegte. So steht einem Wechsel nach Deutschland nun nichts mehr im Wege. Der Vertrag von Kalajdzic läuft nur noch bis 2020, sein Marktwert beträgt laut transfermarkt.de 2,5 Millionen Euro.