​Vor zwei Jahren, unter dem damaligen Direktor Profifußball Jens Todt (ja, solange ist das schon wieder her), sollte der israelische Nationalspieler ​Almog Cohen (30) schon mal zum ​Hamburger SV wechseln. Der Wechsel zerschlug sich am Ende, und Cohen blieb beim FC Ingolstadt. Bis heute. Doch nach dem Abstieg in die Dritte Liga wird Cohen dort seine Zelte abbrechen - und vielleicht im zweiten Anlauf beim Dino anheuern. 


109 Bundesliga- und 75 Zweitliga-Spiele bestritt Almog Cohen für den 1. FC Nürnberg und den FC Ingolstadt. Jetzt ist der Israeli ablösefrei zu haben - und der Poker längst eröffnet. 

Wie das Internetportal fussballtransfers.com berichtet, sind neben dem HSV auch der Club aus Nürnberg, der ​1. FC Köln​Hannover 96 und ​Union Berlin an dem kampfstarken Mittelfeldspieler interessiert. 


Cohen passt wie angegossen in das neue Profil, das der Hamburger SV für sein Mittelfeld sucht. Kampfstark, mit nimmermüden Einsatz, aber durchaus auch mit einer feinen Klinge in der Behandlung des Balles ausgestattet, würde er die langvermisste Arbeitsmentalität in das Mittelfeld der Hanseaten einbringen. In diesem Sinne reiht er sich ein in eine Serie von Spielern, die der HSV gerade abcheckt (Hanno Behrens, Marvin Bakalorz). 


In der abgelaufenen Saison kam der 27-fache Nationalspieler auf 21 Einsätze, in denen er einen Treffer erzielte. Doch für Tore oder Vorlagen soll Cohen nicht nach Hamburg wechseln, sondern vielmehr endlich wieder Stabilität und Aggressivität in das zuletzt so kraftlose Mittelfeld der Rothosen bringen.