​Der ​FC Bayern verliert ein weiteres Eigengewächs. U19-Nationalspieler Alexander Lungwitz wechselt ablösefrei zur ​SpVgg Greuther Fürth. Beim fränkischen Zweitligisten erhält der Linksverteidiger einen Vertrag bis 2022. 


Alexander Lungwitz hat seit frühester Jugend alle Juniorenteams beim Rekordmeister durchlaufen. Für die U19-Nationalmannschaft hat der linke Verteidiger sechs Einsätze zu Buche stehen, in der abgelaufenen Saison der A-Junioren Bundesliga gehörte er zu den absoluten Stammspielern bei den Bayern. Allerdings läuft sein Vertrag aus - die Kleeblätter aus Fürth griffen zu.


"Alexander ist ein spielintelligenter Spieler, der viel Talent besitzt und schon Profiluft bei Bayern sammeln durfte. In den Gesprächen mit ihm haben wir schnell gemerkt, dass unsere Vorstellungen und Ziele zusammenpassen. Trotz seines jungen Alters scheut er sich keinesfalls vor Herausforderungen. Ich freue mich, dass wir ihn für unser Team gewinnen konnten“, sagte freute sich SpVgg-Geschäftsführer Rachid Azzouzi



Und auch Fürth-Trainer Stefan Leitl ist begeistert: "Alexander hat beim FC Bayern konstant auf hohem Niveau gespielt und trainiert und hat sich dort wirklich sehr gut entwickelt, auch wenn er noch ganz am Anfang seiner Karriere steht."


Bleibt die Frage an den FCB, warum man ein solches Talent, gerade mit dem Aufstieg der Reserve in die 3. Liga, ablösefrei ziehen lässt?