Nelson Semedo will ​Barca nach zwei Jahren verlassen - und das, obwohl ihn die Verantwortlichen jüngst als unverkäuflich erklärt hatten. Mit Atletico ist bereits ein möglicher Abnehmer im Spiel. Ein Abnehmer der Raum zu Spekulationen lässt. Stichwort Antoine Griezmann...​


Für knapp 37 Millionen Euro wechselte Nelson Semedo im Juli 2017 von Benfica zum FC Barcelona. Bei den Katalanen sollte der 25-Jährige die Planstelle auf der rechten Abwehrseite füllen. Einen echten Stammplatz konnte sich der achtfache portugiesische Nationalspieler seither aber nicht sichern. 


Zwar stand er in der abgelaufenen Saison in 46 Pflichtspielen auf dem Platz (34-mal von Beginn an), gerade in den wichtigen Partien bekam aber Sergi Roberto hinten rechts den Vorzug. Offenbar unzufrieden mit seiner Rolle, soll Semedo die Barca-Verantwortlichen um die Freigabe gebeten haben, berichten Spox und Goal. Ein Abnehmer wäre auch schon gefunden: Atletico Madrid habe bereits ein erstes Angebot in Höhe von 25 Millionen Euro abgegeben, heißt es. 


Bei den Rojiblancos soll er eine tragende Rolle übernehmen. Doch Barcelona erklärte Semedo zunächst für unverkäuflich - da soll allerdings Semedo noch nicht mit seinem Wechselwunsch an die Verantwortlichen herangetreten sein. Ob nun doch noch Bewegung in die Sache kommt, bleibt abzuwarten. Fest steht wohl, bei einem Vertrag bis 2022 und einem Marktwert von 40 Millionen Euro will Barca ungefähr die Summe sehen, die man vor zwei Jahren nach Lissabon überwies.


Verrechnung mit Griezmann?


Hier könnte die Causa Griezmann ins Spiel kommen. Der Stürmerstar wird Atleti verlassen - ​wohl in Richtung Barcelona. Da wäre es doch ein Leichtes, Semedo mit dem Angreifer zu verrechnen. Bislang ist das aber nicht mehr als Theorie, Licht ins Dunkle wird dabei nicht vor dem 1. Juli kommen. Denn dann erst sinkt die festgeschriebene Ausstiegsklausel von Griezmann auf 120 Millionen Euro. Und dann erst wird Barca ihn nach Katalonien locken wollen. Vielleicht geht Semedo dann den umgekehrten Weg.