Mitte April verletzte sich Lars Stindl, Kapitän von ​Borussia Mönchengladbach, erneut schwer. Nach nur wenig gespielten Sekunden krachte er in einem Zweikampf mit Matthias Ostrzolek zusammen und brach sich das Schienbein. Inzwischen ist der Offensivmann aber wieder zuversichtlich, was den Saisonstart angeht.


Lars Stindl ist in den letzten anderthalb Jahren wahrlich nicht zu beneiden. Im April vergangenen Jahres riss er sich das Syndesmoseband, was ihn wohl eine WM-Teilnahme kostete. Fast genau ein Jahr später folgte mit dem Schienbeinbruch beim Auswärtsspiel gegen ​Hannover 96 die nächste schwere Verletzung, mit der er die Sommerpause verbringen darf. Auf der Internetseite der Borussen hat er nun Auskunft über Gesundheitszustand gegeben.


„Der Heilungsprozess läuft einwandfrei, die Schmerzen sind endlich weg – es geht täglich aufwärts“, erklärt er dort. „Ich blicke jetzt nur noch nach vorn und freue mich auf die neue Saison und tolle Spiele in der Europa League.“ Und die hat der VfL sich verdient, wie auch der Kapitän erklärt. „Wir haben eine sensationelle Vorrunde gespielt. Dann hatten wir ein paar Probleme in der Rückrunde. Nun aber freuen wir uns riesig, dass wir Fünfter geworden sind und in der kommenden Saison an einem tollen Wettbewerb teilnehmen dürfen.“

Lars Stindl


Ob er bereits zum Auftakt Mitte September bereits wieder so fit ist, dass er schon mitwirken kann, ließ der 30-Jährige hingegen offen. Und auch, wie es mit der Vorbereitung aussieht, die am 30. Juni beginnt. „Ob ich Mitte Juli schon mit ins Trainingslager an den Tegernsee fahre oder hier weiterarbeite, wird noch entschieden. Überstürzen darf ich natürlich nichts.“


Die Vorfreude auf die neue Spielzeit aber lässt er sich nicht nehmen. Schließlich ist der Verein mal wieder international unterwegs, nachdem man zuletzt zweimal von der Couch aus das Geschehen in der Champions- und Europa League verfolgen musste. „Auf solche Abende freuen wir uns alle riesig. Die abgelaufene Europa-League-Saison hat doch gezeigt, was für unfassbare, tolle Momente man dort jederzeit und überall erleben kann“, erklärt er abschließend. Dann kann Gladbachs Kapitän auch auf internationaler Bühne wieder zeigen, was er kann.