​Leicester City schloss die Saison in der Premier League auf einem soliden neunten Platz ab und machte insbesondere unter dem neuen Cheftrainer Brendan Rodgers in der Rückrunde eine gute Figur. Aus einem eingespielten Kollektiv ragte dabei der offensive Mittelfeldspieler James Maddison heraus. Wenig überraschend, sollen daher gleich mehrere englische Spitzenklubs an einer Verpflichtung interessiert sein.


Der 22-jährige Spielmacher war im vergangenen Sommer für stolze 25 Millionen Euro Ablöse von Norwich City zum ehemaligen englischen Sensationsmeister gewechselt und wusste in seiner ersten Premier-League-Saison auf ganzer Linie zu überzeugen. So war er in 36 Ligaspielen nicht nur an 14 Treffern der Foxes direkt beteiligt, sondern bereitete auch eine Vielzahl weiterer Chancen mustergültig vor. Neben seinen technischen und taktischen Qualitäten brillierte er dabei auch durch seine starken Standards und sein großes Durchsetzungsvermögen.

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James Maddison zeichnet sich auch durch eine starke Schusstechnik aus


Bei diesen Attributen wird gleich mehreren Konkurrenten aus der Liga der Mund ganz wässrig. Allen voran ​Manchester United soll daher ein Auge auf den ehemaligen englischen U21-Nationalspieler geworfen haben. Dabei wären die Red Devils laut Informationen des Independent sogar dazu bereit für den bis 2023 an Leicester gebundenen Shootingstar umgerechnet rund 67 Millionen Euro auf den Tisch zu legen. Der zuvor gehandelte Konkurrent FC Arsenal würde bei einem Transfervolumen in dieser Größenordnung wohl kaum mithalten können.


In Manchester könnte Maddison als Verstärkung oder im schlimmsten Falle gar als Ersatz für den immer wieder ​mit einem Wechsel kokettierenden Superstar Paul Pogba eingeplant sein. Darüberhinaus hatte United-Coach Ole Gunnar Solskjaer unlängst erklärt, dass man in Zukunft wieder mehr englische Spieler in den Kader integrieren wolle. Dem Vernehmen nach könnte ein Deal jedoch nicht nur an den nicht unbedingt zum Verkauf bereiten Leicester-Bossen sondern auch an Maddison selbst scheitern.

Ole Gunnar Solskjaer

United-Coach Solskjaer würde sich über eine Verstärkung für das Mittelfeld freuen


So soll der Youngster ernsthafte Zweifel daran hegen, ob ein Wechsel zum englischen Schwergewicht aus Manchester zum jetzigen Zeitpunkt bereits der richtige Schritt wäre. Gerade für einen Spieler in seinem Alter ist es schließlich von elementarer Bedeutung regelmäßig zum Einsatz zu kommen. Auch der ​FC Liverpool, dem ebenfalls ein Interesse nachgesagt wird, könnte daher aus dem Rennen sein.


Interessant wird es wiederum bei den Tottenham Hotspur. Die Spurs setzten wie die Foxes zuletzt häufig auf ein von Maddison favorisiertes 4-2-3-1-System, dass dem Spielmacher viel Freiheit einräumt. Vor allem wenn an den Gerüchten, die von einem ​baldigen Abgang vom offensiven Mittelfeldspieler Christian Eriksen ausgehen, etwas dran ist, könnte die Spur des begehrten Offensivspielers am Ende in Richtung London deuten.