​Die ​Bundesliga-Saison ist vorbei und die Vorbereitungen auf die kommende Spielzeit laufen auf Hochtouren. Nun gibt es rund um ​Hertha BSC eine Meldung, mit der wohl die Wenigsten gerechnet hätten. Alexander Esswein wird nach der Rückrunden-Leihe an den ​VfB Stuttgart zurückkehren. 


Alexander Esswein wird ab der nächsten Saison wieder in der Bundesliga kicken. Dies berichtet nun die Bild, ein Transfer zu den Schwaben ist damit also hinfällig. Am Ende spielt vor allem der Abstieg des VfB eine große Rolle.


Esswein, der in der zweiten Saisonhälfte an die Stuttgarter ausgeliehen war, absolvierte alle 17 Bundesligaduelle. Torbeteiligungen gelangen ihm dabei nicht, trotzdem spielte er unter Markus Weinzierl und Nico Willig eine große Rolle. Im Vergleich zur Hinrunde, in der er für Berlin keine einzige Sekunde auf dem Platz stand, war Stuttgart also eigentlich der richtige Verein für den 29-Jährigen.


Auch die Stuttgarter hofften natürlich auf einen Verbleib des flinken Flügelspielers. Deswegen vereinbarten die Verantwortlichen schon vor dem Leihgeschäft eine mögliche Klausel, bei der man Esswein bei einer bestimmten Anzahl an Einsätzen fest verpflichten könnte. Da der VfB allerdings in der Relegation gegen ​Union Berlin scheiterte, wurde die Klausel hinfällig. Nur bei einem Klassenerhalt hätte Stuttgart zuschlagen können.


So wird Esswein also nach Berlin zurückkehren, dort hatte er allerdings bereits in dieser Saison keine Perspektive mehr. Unter Pal Dardai kam der ehemalige ​Augsburger nämlich nicht zum Einsatz, der Angreifer musste sogar bei der Regionalliga-Mannschaft auflaufen. Dort konnte er immerhin etwas überzeugen, traf in sechs Spielen zwei Mal und gab zudem einen Assist. 


Ein personeller Umstand könnte Esswein wieder Hoffnung machen, mit Ante Čović sitzt ab der nächsten Spielzeit nämlich ein neuer Trainer auf der Bank der Hertha. Dieser kennt den 29-Jährigen jetzt schon gut, immerhin war Čović im letzten Jahr noch für die zweite Auswahl in der Regionalliga zuständig. Dass Esswein also unter dem Kroaten eine erneute Chance erhält, ist zumindest denkbar.