Dass der ​FC Barcelona an Antoine Griezmann interessiert sein soll, und anders herum ebenso, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Laut dem spanischen Radiosender Cadena SER habe der Franzose bereits vor zwei Monaten eine Einigung mit den Katalanen erzielt, die bereit seien, die Klausel über 120 Millionen Euro in Griezmanns Vertrag bei Atlético Madrid zu aktivieren.


Antoine Griezmann hatte seinen derzeitigen Arbeitgeber Atlético Madrid bereits vor wenigen Wochen darüber informiert, ​dass er am Ende der Saison den Verein verlassen wird. Der neue Verein des Franzosen soll übereinstimmenden Berichten und Aussagen nach Barcelona werden. Dass bereits Verhandlungen stattgefunden haben, ​bestätigte auch Barca-Trainer Valverde vor rund zwei Wochen.


Der spanische Radiosender Cadena SER behauptet, er hatte Einsicht in verschiedene Dokumente die belegen, dass die beiden Parteien bereits im März eine unterschriftsreife Einigung erzielt haben. Demnach wird Barcelona die 120 Millionen Euro Ausstiegsklausel aktivieren und den Offensivspieler mit einem Marktwert von rund 150 Millionen Euro verpflichten. 


Atlético könnte Beschwerde einreichen


Anderen Berichten zufolge sei der Klub aus Madrid alles andere als zufrieden mit dem Deal, vor allem die Art und Weise, wie die Übereinkunft erzielt wurde, biete das Potenzial für Unruhe. Demnach könnte Atlético Beschwerde darüber einlegen, dass der Vertrag so erzielt wurde, weil Barcelona sich zunächst ohne Zustimmung der Madrilenen mit Griezmann traf und verhandelte.

Das sogenannte "tapping up" sei nicht erlaubt, außer der Spieler befindet sich in den letzten sechs Monaten seines laufenden Vertrags. Das war bei Griezmanns Vertrag, der bis zum Sommer 2023 datiert ist, nicht der Fall. So könnte die FIFA demnächst einen "bösen Brief" aus Madrid erhalten.