​Gladbachs neuer Trainer Marco Rose wird den Kader der Borussia noch etwas verändern wollen, um nach und nach sein System etablieren zu können. Sein Spielstil ist schnell, offensiv schnörkellos und dynamisch. Beim letzteren Attribut wollen sie noch nachlegen, verriet Rose bei der ersten Pressekonferenz. Ein möglicher Kandidat soll demnach Valentino Lazaro sein.


Schon bei seiner offiziellen Vorstellung​ am Mittwochvormittag stellte Marco Rose klar, was er in Mönchengladbach umsetzen möchte. Er wird an seiner Spielidee festhalten, auch wenn der Kader noch nicht ganz auf sein System zugeschnitten ist. ​Dafür wird Rose zusammen mit Sportdirektor Max Eberl Gladbach umbauen müssen.


Rose benötigt Dynamik, das stellte er auch direkt fest: „Wir werden versuchen, Dynamik dazuzuholen", so der Erfolgstrainer der von RB Salzburg an den Niederrhein kommt. Ein potenzieller Kandidat soll laut der Rheinischen Post der ​Berliner-Rechtsaußen Valentino Lazaro sein. Mit erst 23 Jahren ist er unter Pál Dárdai eine echte Stütze gewesen, der den rechten Verteidiger oder den rechten Flügel bedienen kann. 


Lazaro und Rose sind "alte" Bekannte


Als Marco Rose im Sommer 2017 RB Salzburg als Chef-Coach übernahm, war Lazaro ebenfalls im Kader des Klubs. Rund einen Monat arbeiteten sie noch zusammen, ehe der Österreicher nach Berlin ausgeliehen, und ein Jahr später fest verkauft wurde. So wird Rose, trotz nur kurzer Zusammenarbeit, ein gutes Profil an Wissen über Lazaros Stärken haben und ihn gut einschätzen können. 


Ein möglicher Transfer dürfte Gladbach aber teuer zu stehen kommen. Der aktuelle Vertrag des Noch-Berliners ist bis zum Sommer 2021 datiert, und zusammen mit einem Marktwert von rund 17 Millionen Euro wäre ein vorzeitiger Kauf alles andere als ein Schnäppchen. ​


An der Sinnhaftigkeit des Verpflichtung würde das dennoch nichts ändern. Lazaro würde Roses Kriterien perfekt erfüllen - und auf der rechten Verteidigerposition haben die Fohlen in jedem Fall Bedarf...