​Der ​VfB Stuttgart muss nach nur zwei Jahren in der Bundesliga wieder den schweren Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Zwar steht der schwäbische Traditionsverein finanziell noch immer gut da, dennoch drohen in diesem Sommer, wie bei jedem Abstieg, zahlreiche Abgänge. ​Ein heißer Wechselkandidat ist dabei Anastastios Donis, dessen Interessenten angeblich von einer Ausstiegsklausel profitieren könnten.


Laut dem griechischen Portal Sport24 wurde in dem Kontrakt des 22-Jährigen eine Ausstiegsklausel in Höhe von 15 Millionen Euro verankert. Auch der kicker berichtet über einen solchen Vertragsinhalt, taxiert die Summe jedoch auf 13 Millionen Euro. Ob im Arbeitspapier des griechischen Angreifers, der eigentlich bis zum Sommer 2021 datiert ist, tatsächlich eine derartige Vereinbarung enthalten ist, wurde von Vereinsseite bislang aber noch nicht bestätigt.

Anastasios Donis

Einmal in Fahrt, ist Donis kaum aufzuhalten


An Interessenten für den flinken Offensivspieler, der im Hinspiel der Relegation durch seinen sensationellen Sololauf vor dem Führungstreffer durch Christian Gentner seine Qualitäten nochmals unterstreichen konnte, soll es offenbar nicht mangeln. So soll unter anderem ein nicht namentlich benannter Klub aus der ersten russischen Liga die Fühler ausgestreckt haben. Geködert werden, soll der Angreifer dabei von einem stolzen Jahresgehalt von rund 2,5 Millionen Euro.


Aus der Heimat des jungen Griechen wird jedoch auch über ein angebliches Interesse von gleich mehreren Klubs aus der Bundesliga berichtet. Dabei sollen insbesondere die ​TSG 1899 Hoffenheim und ​Borussia Mönchengladbach an einer Verpflichtung des neunfachen griechischen Nationalspielers interessiert sein. Von der Spielanlage her, würde der konterstarke Stürmer schon einmal zu beiden Klubs gut passen. 


Ähnliches gilt auch für ​Bayer 04 Leverkusen. Auch die Verantwortlichen der Werkself denken laut dem kicker über einen Transfer des VfB-Angreifers nach. Dem griechischen Serienmeister Olympiakos Piräus, der angeblich ebenfalls ins Wettbieten eingestiegen sein soll, werden hingegen angesichts der namhaften Konkurrenz nur geringe Chancen eingeräumt.

Anastasios Donis

In der abgelaufenen Saison war Donis an acht Treffern der Schwaben beteiligt


Donis selbst dürfte einem Abgang aus Stuttgart sehr offen gegenüber stehen, war seine Zeit am Neckar bislang doch von einigen persönlichen Rückschlägen geprägt. So waren sich die meisten Trainer des VfB zwar dahingehend einig, dass der Mittelstürmer herausragende Qualitäten mitbringt, dennoch musste sich Donis häufig mit der Rolle als Edeljoker abfinden. Dabei muss man aber auch erwähnen, dass der nicht immer einfache Profi häufig über seine stark ausbaufähige Disziplin stolperte.


Ein Spieler mit diesem Mindset dürfte daher ohnehin womöglich nicht der richtige Mann für die Mission direkter Wiederaufstieg sein, auch wenn es mit Sicherheit spannend zu sehen wäre, wie der Youngster mit dem ​neuen VfB-Coach Tim Walter harmonieren würde. Der ehemalige Jugendtrainer des FC Bayern München ist schließlich für seine offensive Herangehensweise bekannt und ist in der Lage, junge aussichtsreiche Talente nach vorne zu bringen.