FBL-GER-BUNDESLIGA-MOENCHENGLADBACH

Wagner, Rose & Co.: Die Trainer-Neulinge der Bundesliga

In der kommenden Bundesliga-Saison gibt es auf den Trainerbänken einige neue Gesichter zu sehen. Insgesamt acht Übungsleiter stehen zum ersten Mal bei einem Bundesligisten in der Verantwortung. Einige Neulinge waren bereits als Spieler im deutschen Fußball-Oberhaus aktiv. 

8. Steffen Baumgart - SC Paderborn 07

Bevorzugtes Spielsystem: 4-1-3-2


Der 47-Jährige bestritt während seiner langen Karriere unter anderem 224 Partien im deutschen Fußball-Oberhaus. Ende März 2009 hängte der Mittelstürmer seine Fußballschuhe an den Nagel und heuerte beim 1. FC Magdeburg als Cheftrainer an. Nach drei weiteren Stationen verschlug es Baumgart im April 2017 nach Paderborn. Mit den Ostwestfalen schaffte der Ex-Profi den Durchmarsch in die Bundesliga. 

7. Ante Covic - Hertha BSC

Bevorzugtes Spielsystem: 4-3-3


Hertha BSC und Cheftrainer Pal Dardai gehen nach über vier Jahren getrennte Wege. Als Nachfolger hat die Alte Dame erneut einen Übungsleiter aus den eigenen Reihen präsentiert. Covic ist seit 2010 beim Hauptstadtklub als Trainer tätig und betreute zuletzt über fünfeinhalb Jahre lang die U23. Als Spieler stand der 43-Jährige unter anderem für Hertha BSC und den 1. FC Nürnberg auf dem Platz. Vor seinem Karriereende (2010) war Covic lange Zeit für die Hertha-Amateure aktiv. 


Für die neue Saison will er das Spiel der Hertha offensiver und aktiver gestalten - sprich, mit deutlich mehr Ballbesitz.

6. Alfred Schreuder - TSG 1899 Hoffenheim

Bevorzugtes Spielsystem: 4-3-3


Bei der TSG 1899 Hoffenheim sitzt in der kommenden Saison ein bekanntes Gesicht auf der Trainerbank. Schreuder war bereits unter Huub Stevens und Julian Nagelsmann Co-Trainer, ehe er im Januar 2018 zu Ajax Amsterdam wechselte, wo er fortan als Assistent von Erik ten Hag fungierte. Seine aktive Laufbahn verbrachte der 46-jährige Niederländer ausschließlich in seinem Heimatland, wo er auch erste Erfahrungen als Trainer (Twente Enschede) sammelte.

5. Urs Fischer - 1. FC Union Berlin

Bevorzugtes Spielsystem: 4-3-3


Der ehemalige Innenverteidiger verbrachte den Großteil seiner Karriere beim FC Zürich, wo er nach seiner aktiven Zeit einige Trainerposten ausübte und im April 2010 zum Cheftrainer aufstieg. Nach weiteren Stationen beim FC Thun und dem FC Basel wagte Fischer im vergangenen Sommer erstmals den Sprung ins Ausland. Mit dem 1. FC Union Berlin schaffte der 53-Jährige in der Relegation den Aufstieg. 

4. Oliver Glasner - VfL Wolfsburg

Bevorzugtes Spielsystem: 3-4-3


Bruno Labbadia führte die Niedersachsen ins internationale Geschäft. Sein auslaufender Vertrag wurde dennoch nicht verlängert. In der neuen Saison wird Glasner die Geschicke in Wolfsburg leiten. Der Österreicher sammelte nach dem Ende der Profikarriere in seinem Heimatland Erfahrungen als Trainer. In den letzten vier Spielzeiten stand der 44-Jährige beim Linzer ASK an der Seitenlinie. 

3. Achim Beierlorzer - 1. FC Köln

Bevorzugtes Spielsystem: 4-4-2 mit Doppelsechs


Beim gebürtigen Erlangener reichte es nicht zur Profikarriere. Beierlorzer kam als Spieler nicht über die Regionalliga hinaus. Als Trainer läuft es für den 51-Jährigen deutlich besser. Von seiner Zeit bei RB Leipzig (u. a. U19 und Interimstrainer) blieb beim Übungsleiter der offensive Spielstil hängen, den er beim SSV Jahn Regensburg in den letzten zwei Spielzeiten erfolgreich praktizierte. Mit dem 1. FC Köln ist Beierlorzer nun erstmals in der Bundesliga gefordert. 

2. Marco Rose - Borussia Mönchengladbach

Bevorzugtes Spielsystem: 4-3-1-2


Der langjährige Profi des 1. FSV Mainz 05 stand angeblich bei einigen Bundesligisten auf dem Zettel. Das Rennen machte letztendlich Borussia Mönchengladbach. Dem Vernehmen überwiesen die Fohlen für den 42-Jährigen drei Millionen Euro Ablöse an RB Salzburg, wo der gebürtige Leipziger im Sommer 2017 zum Cheftrainer ernannt wurde. Rose verabschiedete sich mit dem Double-Gewinn aus Österreich. 

1. David Wagner - FC Schalke 04

Bevorzugtes Spielsystem: 4-2-3-1


Der ehemalige Bundesliga-Profi war nach seinem Karriereende zunächst als Jugendtrainer bei der TSG 1899 Hoffenheim (2007 - 2009) tätig. Anschließend übernahm Wagner den Trainerposten bei der U23 von Borussia Dortmund, ehe er im November 2015 zu Huddersfield Town wechselte. Mit dem englischen Zweitligisten schaffte der 47-Jährige im Sommer 2017 den Aufstieg in die Premier League. In der folgenden Saison hielt der gebürtige Frankfurter mit den Terriers sensationell die Klasse. Mitte Januar folgte die einvernehmliche Trennung. 

TOP-ARTIKEL