Zuletzt war Marko Grujic vom ​FC Liverpool an ​Hertha BSC ausgeliehen. Das Leihgeschäft endet aber in den kommenden Wochen. Weil die Reds den Mittelfeldspieler aber gerne erneut verleihen wollen und ​Werder Bremen schon länger auf den Serben schielt, könnte ein weiteres Leihgeschäft in der Bundesliga für den 23-Jährigen anstehen.


Seit 2016 schon gehört Marko Grujic vertraglich dem FC Liverpool. Jedoch kamen in seiner gesamten Zeit bei den Reds lediglich 14 Einsätze zusammen. Das liegt vor allem daran, dass Grujic bereits dreimal verliehen wurde. Nachdem er für sieben Millionen Eruo von Roter Stern Belgrad gekauft wurde, verliehen ihn die Reds unmittelbar wieder an seinen Heimatverein. Danach folgte eine Leihe für ein halbes Jahr zu Cardiff City, zuletzt war er die komplette Saison in der Bundesliga bei Hertha BSC aktiv.


Nun könnte eine vierte Leihe folgen. Wie das Portal meinwerder.de berichtet, dieses Mal sogar über zwei Jahre. Ein Vorhaben, das die Bremer schon seit längerer Zeit anstreben. In der vergangenen Sommerpause aber zerschlug sich noch ein Wechsel an die Weser, weil Bremen auf zwei Jahre pochte, Liverpool aber nur eines zusagte. Daher ging es zunächst nach Berlin zur Hertha.

Diesmal aber scheint auch der englische Vizemeister gewillt, den Spieler für zwei weitere Jahre zu verleihen, zudem hat er noch einen Vertrag bis 2023 bei den Reds. Werders ehemaliger Trainer Wolfgang Sidka beobachtete den Mittelfeldspieler in der abgelaufenen Spielzeit des Öfteren und erklärt auf dem Portal: "Marko hat einen guten Schuss, einen guten Abschluss, er ist kopfballstark, hat Übersicht. Er ist ein torgefährlicher Achter, ein guter Spieler."


Grujic wird vor allem als offensiver Part im System mit einer Doppelsechs gesehen. Die Vorstellungen von Sidka sind dahingehend sehr klar. "Wer in die Europa League oder die Champions League will, der braucht torgefährliche Mittelfeldspieler wie ihn. Marko würde Werders Niveau heben." Darüber hinaus sind die Wege beider Klubs nicht weit. So erklärt das Portal, dass LFC-Coach Jürgen Klopp den Spielstil der Bremer ansprechend findet, auch sollen beide Trainer vom selben Berater betreut werden.


Die Grün-Weißen sind mit ihrem Interesse aber nicht alleine. So sollen auch Eintracht Frankfurt und erneut Hertha BSC Interesse an einer Verpflichtung haben. Zudem gibt es neben den beiden Coaches auch mit Liverpool und dem Spieler selbst noch weitere Kandidaten, die beim Wechsel ein Wörtchen mitreden wollen. Werder wird sich also noch gedulden müssen. Ähnlich wie im Fall Davy Klaassen. Dort gab es ein Happy End.