Auch der Fußballmarkt wird immer globaler und daher blicken die Kaderplaner der Bundesligisten längst nicht nur auf die altbekannten Ligen, sondern halten auch in bislang kaum beachteten ​Regionen, wie etwa der israelischen Eliteklasse Ligat ha'Al die Augen offen. Sowohl der ​SC Freiburg, als auch der ​SV Werder Bremen sollen dabei ein Auge auf den Rechtsverteidiger Eli Dasa von Maccabi Tel Aviv geworfen haben.


Der 26-Jährige wechselte im Jahre 2015 vom Ligakonkurrenten Beitar Jerusalem zum größten Klub des Landes und konnte sich auch beim Serienmeister einen Namen machen. In der gerade abgelaufenen kam der Abwehrspieler dabei in 34 Pflichtspielen zum Einsatz und konnte mit seiner Mannschaft in der Europa-League-Qualifikation auch internationale Erfahrungen sammeln. 

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Eli Dasa zeichnet sich durch seine große Dynamik aus


Die positive Entwicklung des laufstarken Außenverteidigers findet mittlerweile auch weit über die Landesgrenzen hinaus Beachtung und so sollen laut dem Sportportal sports.walla der SC Freiburg und der SV Werder Bremen bereits Interesse bekundet haben. Beide Klubs sollen dabei bereits in der Vergangenheit Scouts entsendet haben. Der Vertrag des begehrten Defensivspielers läuft im Sommer aus und dem Vernehmen nach soll sich Dasa bereits bei seinen Teamkollegen verabschiedet haben. Ob jedoch tatsächlich einer der beiden deutschen Klubs das Rennen machen wird, und wenn ja welcher der beiden, ist noch völlig offen.


Die Bremer könnten bei den Verhandlungen aber auf ein Ass im Ärmel zurückgreifen. So könnte der Nordklub davon profitieren, dass der 17-fache israelische Nationalspieler in der Länderauswahl unter den Fittichen der Werder-Legende Andreas Herzog agiert. Der Österreicher ist seit dem August 2018 in Amt und Würden und war unlängst gegenüber der BILD voll des Lobes für seinen Schützling. "Eli ist einer meiner besten Spieler. Er hat das Zeug für die Bundesliga", so der 50-Jährige. Zu den Qualitäten des ehrgeizigen Außenverteidigers zählen dabei laut Herzog seine enorme Laufstärke und sein tadelloser Charakter.

Theodor Gebre Selassie

Bislang ist Theodor Gebre Selassie auf der rechten Defensivseite der Bremer gesetzt


Eben jene beiden Grundtugenden würden Dasa aber eigentlich auch zu einem prädestinierten Spieler für den SC Freiburg machen. Zudem wäre die Chance sich im Team von ​Trainer Christian Streich durchzusetzen, für den Israeli wohl unweit höher. Bei Werder hingegen, dürfte er trotzt des Faustpfands Herzog im Falle eines Wechsel wohl erst einmal nur die zweite, oder gar dritte Geige spielen.