Für den VfB Stuttgart und ​Union Berlin steht am Montagabend (20:30 Uhr) viel auf dem Spiel. Im Rückspiel der Relegation wird der letzte Platz für die Bundesliga vergeben, nach dem 2:2 im Hinspiel besitzt der Zweitligist aus Köpenick eine gute Ausgangsposition. VfB-Interimstrainer Nico Willig wird sich daher genau überlegen müssen, welche Startelf er an der Alten Försterei ins Rennen schicken wird. 


Zu Umstellungen ist der 38-Jährige womöglich gezwungen. Wie Willig erklärte, ist ein Einsatz von Daniel Didavi aufgrund muskulärer Probleme fraglich, möglicherweise rückt Steven Zuber nach überstandenem Innenbandanriss im Knie daher in die Startelf zurück. Auch Santiago Ascacibar, der seine Sechs-Spiele-Sperre aus der Partie gegen Bayer Leverkusen abgesessen hat, sei ein Kandidat für die Anfangsformation.


Unabhängig von der Aufstellung glaubt Willig an eine schwere Aufgabe. Union Berlin sei "ein richtiges Brett", zudem besitze der Gastgeber aufgrund des Hinspiel-Ergebnisses "einen leichten Vorteil." Gleichzeitig weiß er aber, dass das Spiel noch lange nicht verloren ist: "Es liegt an uns. Wir müssen gut sein. Wir müssen Dinge, die wir am Donnerstag nicht gut gemacht haben, wesentlich besser machen, um das Spiel zu gewinnen."


Grundsätzlich dürfte er seine Mannschaft erneut in einem 4-2-3-1 auflaufen lassen. Ron-Robert Zieler wird erneut das Tor hüten, die Viererkette davor wird aller Voraussicht nach aus Pablo Insuá, Marc-Oliver Kempf, Ozan Kabak und Benjamin Pavard, der sein letztes Pflichtspiel für den VfB absolvieren wird, bestehen. 


Im defensiven Mittelfeld beginnen voraussichtlich Kapitän Christian Gentner und Gonzalo Castro, möglicherweise rückt aber Ascacibar für Gentner in die erste Elf. Die offensive Dreierreihe könnte aus Nicólas González, Chadrac Akolo und Rückkehrer Zuber bestehen, während Anastasios Donis erneut die einzige Spitze bilden würde.


Die voraussichtliche Aufstellung des VfB Stuttgart in der Übersicht: