Beim ​FC Bayern München sind gegenwärtig viele Spieler in aller Munde. In jedem Jahr bestehen zahlreiche Gerüchte um Zu- oder Abgänge des Rekordmeisters, doch nicht immer wird der Spieler verpflichtet, der in den Medien am ehesten gehandelt wird. Die folgende Liste beinhaltet daher sieben durchaus spekulative Spieler, die die Verantwortlichen zur Überraschung vieler aus dem Hut ziehen könnten.


Nabil Fekir

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Nabil Fekir gehörte im vergangenen Jahr zu einem der interessantesten Spieler auf dem Markt. Der Offensivspieler von Olympique Lyon wurde unter anderem mit dem FC Liverpool und Real Madrid in Verbindung gebracht, ein Wechsel zu den Reds scheiterte allerdings kurzfristig. 


In diesem Jahr darf Fekir die Lyonnais verlassen. Sollte James Rodriguez nicht langfristig gebunden werden, ​würde er eine teure, aber qualitativ sinnvolle Alternative darstellen - ​allerdings dürfte weiterhin Liverpool in der Pole-Position stehen


Sergio Ramos

Sergio Ramos

Wieder einmal wird über einen möglichen Abschied von Sergio Ramos bei Real Madrid spekuliert. Laut der spanischen Marca soll sich der Innenverteidiger nach dem Aus im Champions-League-Achtelfinale gegen Ajax Amsterdam mit Präsident Florentino Perez zerworfen haben und über einen Abgang nach 14 Jahren nachdenken. 


Trotz seines hohen Alters gilt Ramos noch immer als einer der besten Innenverteidiger Europas. Der Titelsammler ist ein Anführer, treibt die Mannschaft über 90 Minuten voran und hat die Gier nach Erfolg nie verloren. Allerdings ist der FC Bayern in der Abwehr nach den Verpflichtungen von Benjamin Pavard und Lucas Hernández ausreichend besetzt.


Memphis Depay

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Bei Manchester United konnte sich Memphis Depay nicht durchsetzen, doch seit seinem Wechsel zu Olympique Lyon ist der niederländische Nationalspieler wieder ein Kandidat für einen Spitzenklub. In 115 Pflichtspielen erzielte der Angreifer 39 Tore, bereitete 40 Treffer vor und ist in der Offensive variabel einsetzbar. Auch in der niederländischen Nationalmannschaft ist er mittlerweile unentbehrlich, weshalb Depay durchaus auch für die Bayern interessant sein könnte.


Florian Thauvin

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Gleiches gilt für Florian Thauvin. Der Franzose ist auf beiden Flügeln einsetzbar, stand trotz eines zwischenzeitlichen Intermezzos bei Newcastle United bereits 235 Mal für Olympique Marseille auf dem Platz und war in dieser Zeit an 130 Toren beteiligt. Der Linksfuß ist schnell, technisch begabt und sucht immer wieder Eins-gegen-eins Situationen, in denen er sich stets behaupten kann.


Adrien Rabiot

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Aktuell beschäftigt sich Sportdirektor Hasan Salihamidzic offenbar mit Rodrigo Hernández von Atlético Madrid, doch bei der Suche nach einem Spieler für das defensive Mittelfeld könnte auch wieder Adrien Rabiot in Betracht gezogen werden. Der 24-Jährige wurde bereits vor einigen Monaten mit den Bayern in Verbindung gebracht und wird Paris St. Germain in diesem Sommer ablösefrei verlassen. 


Wohin es ihn ziehen wird, ist unklar. Nachdem lange Zeit der FC Barcelona als Favorit galt, stand plötzlich ein Wechsel zu Real Madrid im Raum - Näheres gab es allerdings noch nicht. 


Wilfried Zaha

Wilfried Zaha

Wilfried Zaha muss niemandem mehr etwas unter Beweis stellen. Der 26-Jährige, der einst bei Manchester United scheiterte und sich danach bei Jugendverein Crystal Palace zu einem der besten Flügelspieler der Premier League entwickeln sollte, will die Eagles englischen Medienberichten zufolge endgültig verlassen. Immer wieder wird in diesem Zusammenhang 

Borussia Dortmund genannt, angeblich bevorzugt er aber eine Rückkehr zu United. 


Angeblich fordern die Verantwortlichen 80 Millionen Euro für ihren Star, der auch beim FC Bayern überzeugen könnte. 


Carlos Soler

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Carlos Soler ist ein Eigengewächs des FC Valencia, das vor knapp zweieinhalb Jahren seinen ersten Profi-Vertrag erhielt. Der 22-Jährige ist im rechten Mittelfeld zuhause, kann allerdings auch in der Zentrale als Zehner oder Achter eingesetzt werden und gehört zu den Shootingstars der Fledermäusen. 


In dieser Saison absolvierte er 50 Pflichtspiele (4 Tore, 10 Vorlagen), sein Marktwert stieg seit Januar 2017 von 700.000 Euro auf 35 Millionen Euro. Soler, der zu Jahresbeginn mit Tottenham Hotspur und Paris St. Germain in Verbindung gebracht wurde, gehört zu den spannendsten spanischen Youngsters und wäre ein ähnlich überraschender Transfer wie Kingsley Coman vor drei Jahren.