​Mehrere ​Ingolstadt-Fans und Mitarbeiter wurden auf der Heimfahrt vom Relegations-Hinspiel gegen Wehen Wiesbaden Opfer einer anonymen Attacke von vermummten Angreifern. Dabei verletzten die Täter drei Ingolstadt-Anhänger, zudem wurden Fan-Utensilien entwendet. Vor dem Rückspiel in Ingolstadt gibt es also noch reichlich Gesprächsbedarf.


Wie die vereinsinterne twitter-Seite des FC Ingolstadt noch am gestrigen Abend postete, wurden insgesamt zwei Busse mit Fans und Mitarbeiter der Schanzer attackiert. Dies geschah Stunden nach dem Start der Heimfahrt nach Ingolstadt in der Nähe von Würzburg. Täter gab es nach den Angaben einige, etwa 30 vermummte Personen solle am Angriff auf die Busse beteiligt gewesen sein.


Mit dem ​2:1-Auswärtserfolg von Ingolstadt gegen Wehen Wiesbaden sicherten sich die Schanzer eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel. Der Klassenerhalt scheint nun in greifbarer Nähe zu sein, doch auf Wiesbadener Seite sorgte der Rückschlag natürlich für Frustration. Ob Wehen-Anhänger für den Übergriff verantwortlich waren, ist nicht bekannt, ermittelt wird natürlich trotzdem.

Wie Sportbuzzer berichtet, will sich der FC Ingolstadt ebenfalls an den Untersuchungen beteiligen, Geschäftsführer Franz Spitzauer betonte dies konkret: "Was hier vorgefallen ist, kann einfach nicht sein, so ein Verhalten ist nicht zu akzeptieren. Wir verurteilen die das, was diese vermeintlichen ‚Fußball-Fans‘ getan haben, aufs Schärfste und werden alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um sie zu identifizieren."


Ernsthafte Folgen hatte der Angriff nicht nur für den Verein, sondern auch für einzelne Anhänger. Drei Personen wurden bei dem Angriff verletzt, ein Fan musste sogar für eine kurze Zeit im Krankenhaus untersucht werden. Zudem wurden etliche Fan-Utensilien entwendet, vor Gewalt schreckten die Täter nicht zurück. Vor dem Rückspiel in Ingolstadt wird es also noch viele Gespräche geben, für den Sport ist es ein herber Rückschlag. 


Dass es bei einer solchen Brisanz immer wieder zu Attacken kommen kann, zeigte die Vergangenheit bereits mehrfach. Deswegen ist jegliche Gewalt rund um den Fußball ein ernstzunehmendes Thema und steht immer wieder im Vordergrund. Trotzdem müssen sich beide Teams nun wieder auf das sportliche konzentrieren - so schwer das auch fällt.