​Der ​SC Paderborn konnte am letzten Spieltag der Zweiten Liga den Aufstieg in die Bundesliga perfekt machen. Einen großen Anteil am Siegeszug der Ostwestfalen hatte dabei deren Spielmacher ​Philipp Klement. Gleich mehrere Klubs bekundeten nun aber bereits ihr Interesse. Mit dem ​VfB Stuttgart soll ausgerechnet der Verein das Rennen machen, dessen Ligazugehörigkeit noch ungeklärt ist.


Spätestens nach dem ernüchternden ​2:2-Remis im Hinspiel der Relegation gegen den 1. FC Union Berlin, müssen die Verantwortlichen des VfB auch für die Zweite Liga planen. Dem neuen Sportdirektor Sven Mislintat soll dabei in Sachen Klement laut kicker-Informationen nun jedoch ein Durchbruch gelungen sein. Bereits zuvor hatte die Westfalenpost über ein Interesse der Schwaben an dem 26-jährigen Mittelfeldspieler berichtet. Dabei wurde aber vermutet, dass der Deal nur im Falle eines Klassenerhalts zustande kommen könnte.

Philipp Klement

Der aktuelle Vertrag von Klement läuft im Sommer 2020 aus


Dem kicker zufolge, hängt ein Wechsel des offensiven Mittelfeldspielers nun aber doch nicht von der Ligazugehörigkeit seines künftigen Arbeitgebers ab. Im Wettbieten um den Shootingstar der vergangenen Zweitligasaison sollen sich die Stuttgarter daher selbst gegen die namhafte Konkurrenz aus Gelsenkirchen und Hamburg durchgesetzt haben. Einig sind sich beide Medien darin, dass für den Spielmacher der Paderborner eine Ablöse zwischen zwei und drei Millionen Euro aufgerufen wird.


Sinn machen würde die Verpflichtung für den VfB zweifelsohne. So kennt Klement zum einen bereits die Zweite Liga, wäre auf der anderen Seite aber angesichts seines großen Potenzials aller Voraussicht nach auch in der Lage schnell in der höchsten deutschen Spielklasse Fuß zu fassen. Der künftige Cheftrainer ​Tim Walter könnte sich dabei zudem auf einen sehr variabel einsetzbaren Mittelfeldspieler freuen, der sich sowohl auf der Sechs, aber auch auf der Acht oder in der Rolle des Spielmachers wohlfühlt.

Philipp Klement,Steffen Baumgart

SCP-Coach Steffen Baumgart würde nur ungern auf seinen Stammspieler verzichten


Auch die Statistiken der abgelaufenen Spielzeit versprechen eine Menge. So verpasste der gebürtige Ludwigshafener nur drei Ligaspiele und kam auf insgesamt 25 Torbeteiligungen. Seine 16 Ligatreffer stellen die Leistungen jeder einzelnen Offensivkraft des VfB absolut in den Schatten. Auch wenn der Vergleich aufgrund der unterschiedlichen Qualität der Gegner mit Sicherheit etwas hinkt, würde dem VfB etwas mehr Durchschlagskraft und Torgefahr zweifelsohne gut zu Gesicht stehen.