​Nach der beendeten Saison gibt es in der ​Bundesliga wie immer Mannschaften und Spieler, die eine überdurchschnittlich gute Spielzeit abgeliefert haben. In diesem Jahr überraschten dabei erneut viele Youngsters, die ihre erste Saison in der Bundesliga verzeichneten. Seit 2017 gibt es nach jedem Jahr eine Auswahl von Spielern, die als Rookie des Jahres in Frage kommen. Wir zeigen euch, welches Talent in diesem Jahr besonders hervorstach.


Achraf Hakimi - Borussia Dortmund

Achraf Hakimi

​Der 20-jährige Marokkaner ist definitiv einer der großen Gewinner in dieser Saison. Zu ​Borussia Dortmund stieß der Außenverteidiger nach einer enttäuschenden Zeit in ​Madrid, doch ab dem ersten Spieltagen drehte Hakimi so richtig auf. Vor allem in der Hinrunde sorgte der Youngster mit tollen Leistungen für Highlights und entwickelte sich in nur einem halben Jahr sehr viel weiter. Sein Potential war ein Grund für die Meisterschafts-Hoffnungen des BVB. Allerdings verpasste der pfeilschnelle Dortmunder durch eine Verletzung einen großen Teil der Rückrunde. Trotzdem überzeugte er mit seinen Leistungen viele Fans.


Reiss Nelson - TSG Hoffenheim

Reiss Nelson

​Richtig schnell ist auch ​Hoffenheims Talent Reiss Nelson. Im Sommer lieh man Nelson für ein Jahr vom ​FC Arsenal aus und erhoffte sich eine Verstärkung für die Offensive. Nelson kam und begeisterte von Beginn an mit hohem Tempo und viel Spielwitz. Vor allem im Monat Oktober lieferte der 19-jährige Engländer Glanzleistungen ab und kam in seinem ersten Bundesliga-Jahr auf sieben Tore. Allerdings wird es voraussichtlich zurück zu Arsenal gehen, wo er mit viel Selbstvertrauen in die kommende Spielzeit gehen wird.


Dodi Lukebakio - Fortuna Düsseldorf

Dodi Lukebakio

​Einer der begeisterndsten Fußballer spielte in dieser Saison bei einer der größten Überraschungs-Mannschaften. Dodi Lukebakio zählt bei ​Fortuna Düsseldorf zu den absoluten Leistungsträgern und ließ die Liga regelmäßig staunen. Der junge Belgier überzeugte mit Physis und Abschlussstärke und ließ sein Potential immer wieder aufblitzen. In 31 Bundesliga-Partien kommt der Stürmer auf zehn Tore, weitere vier Treffer legte er seinen Mitspielern auf. Für das deutsche Oberhaus ist er eine echte Bereicherung und zurecht einer der Rookies des Jahres.


Nicólas González - VfB Stuttgart

Nicolas Gonzalez

​Nicht immer konnte ​Stuttgarts Youngster Nicólas González seine Qualitäten unter Beweis stellen. Im Vergleich zur Saison-Vorbereitung ließ häufig die gewünschte Abschlussstärke vermissen. Trotzdem zeigte auch der Argentinier immer mal wieder, wieso die Stuttgarter fast zehn Millionen Euro für ihn zahlten, vor allem im Winter lief er auf Betriebstemperatur. In der Relegation könnte er nun zum Helden werden.


Evan N'Dicka - Eintracht Frankfurt

Evan N'Dicka

​In ​Frankfurts Defensive ließ vor allem ein Akteur gar nichts anbrennen. Evan N'Dicka ist eines der Aushängeschilder der starken Eintracht-Saison, der Innenverteidiger spielte sich immer wieder in den Vordergrund. Als enorm starker Zweikämpfer hat er sich seinen Platz in der Hintermannschaft erkämpft und seitdem von Woche zu Woche mehr überzeugt. Seinen Marktwert steigerte er in nur wenigen Monaten auf über 20 Millionen Euro, für die Zukunft scheinen dem gerade einmal 19-jährigen kaum Grenzen gesetzt zu sein.


Ozan Kabak - VfB Stuttgart

Ozan Kabak

Stuttgarts Defensiv-Mann Ozan Kabak stieß erst im Winter zu den Schwaben, hinterließ aber gleich einen phänomenalen Eindruck. Sein Sprung nach Deutschland kam dem VfB zu Gute, denn mit sehr guten Spielverständnis und einem herausragenden Timing bei Kopfbällen, zeigte Kabak gleich mal, was er drauf hat. Nur zwei Spiele verpasste der 19-Jährige in der Rückrunde, zu seinen starken Leistungen ​in der Verteidigung kamen auch noch drei selbst erzielte Tore. Auch er ist ein Grund, wieso der VfB immer noch eine Chance auf den Klassenerhalt hat.


Matheus Pereira - 1. FC Nürnberg

Matheus Fellipe Costa Pereira

Mit Matheus Pereira vom ​1. FC Nürnberg sorgte ein weiterer Youngster für Aufmerksamkeit. Der Brasilianer kam im letzten Sommer von Sporting Lissabon und erhoffte sich, in der Bundesliga den nächsten Schritt zu machen. Mit fast 20 Einsätzen​ und fünf Torbeteiligungen gelang ihm das auch, bei den stets abstiegsbedrohten Nürnbergern versprühte er teilweise als einziger Hoffnung. Seine Aktivität in der Offensive fand viel Zuspruch, mit 23 Jahren ist Pereira in Deutschland auch noch lange nicht fertig.