Seit elf Jahren spielt Alexander Schwolow für den ​SC Freiburg. Der Torhüter wurde nach einem Leihgeschäft mit Arminia Bielefeld im Sommer 2015 zum Nachfolger des nach Dortmund abgewanderten Roman Bürki auserkoren, erlebte daher den Aufschwung der vergangenen Jahre und fühlt sich im Breisgau grundsätzlich wohl - ein Wechsel ist dennoch nicht ausgeschlossen, wie er im Interview mit Sport Bild erklärt.


​Die Zeichen deuten auf einen Abschied von Schwolow, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft. Der 26-Jährige hat sich über die Jahre in der Bundesliga etabliert, steht bei mittlerweile 141 Einsätzen für die Schwarzwälder und soll - ähnlich wie Markus Schubert von Dynamo Dresden - ins Visier des ​VfB Stuttgart geraten sein. 


Schwolow selbst macht keinen Hehl daraus, sich einen Wechsel vorstellen zu können. Seine Zukunft sei "komplett offen", da er sich irgendwann seinen Traum vom Europapokal erfüllen wolle: "Ich habe einen laufenden Vertrag und dem SC viel zu verdanken. Aber ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass es mein Ziel ist, europäisch zu spielen."

Alexander Schwolow

     Wird nach elf Jahren womöglich eine neue Herausforderung annehmen: SC-Torhüter Alexander Schwolow.


Einfach so werde er den Sport-Club allerdings nicht verlassen: "Wenn ein Verein von einer ähnlichen Struktur wie der SC kommt und mir 30 Prozent mehr Gehalt bietet, kommt das für mich nicht infrage", so Schwolow, der betont: "Sportlich muss es ein Schritt nach vorn sein."


In Freiburg begann begann der Torhüter nach dem Abstieg im Jahr 2015 in der Zweiten Bundesliga, feierte den Aufstieg und den überraschenden siebten Platz in der darauffolgenden Saison. Mittlerweile hat sich der Verein wieder in der Bundesliga etabliert, der Klassenerhalt ist dennoch in jedem Jahr das ausgerufene Ziel. Für den erneuten Erfolg hat Schwolow nur positive Worte übrig: "Respekt, dass Sportdirektor Klemens Hartenbach und die Scouts es immer schaffen, Abgänge mit jungen, entwicklungsfähigen Spielern zu kompensieren."