In unserer wöchentlichen Rubrik zeigen wir euch die verrücktesten, schrägsten und unglaubwürdigsten News und Gerüchte rund um den Fußball. Heute geht es um Pep Guardiola. Dieser wird in den vergangenen Wochen immer wieder mit ​Juventus in Verbindung gebracht. Man merkt, dass auch der Katalane es langsam leid ist, immer und immer wieder zu dementieren.


Juventus sucht einen neuen Coach. Massimiliano Allegri wird den Verein nach fünf Jahren auf der Trainerbank verlassen, man will sich erneuern im Nordwesten Italiens. Die große Frage aber ist: wer wird die Alte Dame in Zukunft trainieren? ​Große Chancen werden Simone Inzaghi, dem aktuellen Trainer von Lazio Rom, eingeräumt. Auch weitere Kandidaten wie Jose Mourinho, Antonio Conte und Chelsea-Coach Maurizio Sarri werden immer wieder genannt.


Ein weiterer Kandidat aber, der ebenfalls immer wieder erwähnt wird, ist Pep Guardiola. Während der Katalane selbst die Welt inzwischen nicht mehr zu verstehen scheint, wird sein Name unablässig mit Juventus in Verbindung gebracht. Das ging inzwischen sogar so weit, dass die spanische as nach einem Treffen zwischen Guardiola und Juve-Boss Fabio Paratici von einem bestätigten Deal sprach. Demnach habe der Meistertrainer von Manchester City einen Vierjahresdeal im Piemont unterschrieben. Dabei bezog sich die Sportzeitung auf einen Tweet von Adriano Del Monte, einem italienischen Sportjournalisten.


Guardiola selbst erklärte bereits vor einigen Tagen sichtlich genervt auf einer Pressekonferenz zu dem Thema: "Wie oft soll ich das noch sagen? Ich werde nicht zu Juve gehen. Ich werde nicht nach Italien ziehen. Ich bleibe noch zwei Saisons hier, wenn sie das wollen. Ich habe einen Vertrag und werde nicht wechseln. Ich bin glücklich mit City und den Leuten. Ich werde nirgendwo hingehen. Das ist mein aktuelles Gefühl. Im Fußball kann sich alles schnell ändern. Vielleicht werden die Ergebnisse in der nächsten Saison nicht mehr so gut sein. Ich werde auch in der kommenden Saison der Trainer von Manchester City sein. Das habe ich schon oft gesagt."


Wer nun mit dem Argument kommt, dass Guardiola die Serie A in dessen Vita noch fehle, dem kann man entgegenhalten, dass der Katalane wohl eher den Wettbewerb liebt, den er zweifelsohne in England hat. In Italien aber gibt es keine Konkurrenz mehr für Juve. Und nur für einen möglichen Titel in der Champions League dürfte er sein Werk auf der Insel kaum aufgeben. Und am Ende sind dann alle wieder total überrascht, dass es dann doch Inzaghi wurde...

​​