​Der Wechsel von Julian Brandt von ​Bayer Leverkusen zu Borussia Dortmund ist von Bayer Leverkusen nun offiziell bestätigt worden. Den 23-jährigen Nationalspieler zieht es zum ​BVB - "unter Vorbehalt noch zu klärender vertraglicher Detailfragen". In Dortmund unterschreibt er bis 2024.


Seit ​Dienstagabend war klar: Julian Brandt kehrt Leverkusen trotz gelungener Champions-League-Quali den Rücken. Auf der Abschlussfahrt gen Barcelona hatte er seine Kollegen über seinen bevorstehenden Abschied informiert - lediglich der Medizincheck stand noch aus. Die obligatorische Untersuchung hat er nun hinter sich gebracht, der BVB bekommt die nächste namhafte Verstärkung.


Dank einer Ausstiegsklausel wurde Brandt für Schwarz-Gelb zum Schnäppchen. Schlappe 25 Millionen Euro wurden fällig - in Dortmund soll er künftig rund acht Millionen Euro im Jahr verdienen.


Für die Dortmunder Borussia der zweite Transfer des Tages - nachdem zuvor bereits der Deal von Thorgan Hazard offiziell verkündet wurde.



"Obwohl Julian Brandt schon lange in der Bundesliga spielt und sowohl national als auch international über viel Erfahrung verfügt, ist er mit 23 Jahren immer noch ein sehr junger Profi mit Entwicklungspotenzial. Er kann auf mehreren Offensivpositionen eingesetzt werden und wird unser Spiel mit seiner Kreativität bereichern", erklärte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.


"Ich bin ein Mensch, der Dinge auch mal aus dem Bauch entscheidet und für den ein gutes Gefühl wichtig ist. Im Fall von Borussia Dortmund habe ich ein sehr gutes Gefühl. Ich möchte mich persönlich weiterentwickeln, das ist einer der Hauptgründe für meinen Wechsel. Der BVB ist in der vergangenen Saison sehr knapp am Titel vorbeigeschrammt. Es gibt also Luft nach oben. Ich habe viel vor mit den Jungs, ich bin sehr motiviert und optimistisch – was meine persönliche Entwicklung betrifft, aber vor allem auch die der ganzen Mannschaft", freut sich Brandt auf die neue Aufgabe.