​Während die "großen" Transfers beim ​Hamburger SV bislang noch auf sich warten lassen, hat man im Nachwuchsbereich schon einige vielversprechende Talente an sich binden können. Seit gestern ist mit ​Jean Patrice Kabuya (19) ein weiteres hinzugekommen.


Im Februar machte der Offensiv-Spieler ​Ware Pakia (17) aus der B-Jugend von Borussia Dortmund den Anfang. 

Ware Pakia

Kommt von Borussia Dortmund nach Hamburg: Ware Pakia



Im Mai wurde dann Mittelfeldspieler Gentrit Limani (19) vom VfL Bochum verpflichtet. Gestern schließlich wurde auch der Transfer von Jean Patrice Kabuya (19) von der ​SG Eintracht Frankfurt unter Dach und Fach gebracht. Genau wie Pakia und Limani kostet Kabuya den HSV keinen Cent Ablöse. 


Für die deutsche U16-Nationalmannschaft kam der in Wiesbaden geborene und bei der SGE ausgebildete Kabuya zweimal zum Einsatz. Ebenso wie die beiden anderen genannten Spieler ist auch Kabuya, der einen Vertrag bis 2021 unterzeichnet hat, vorerst für die Regionalliga-Mannschaft des HSV eingeplant. 

Deren Durchlässigkeit zum Profibereich ist in den vergangenen zwei Jahren, vor allem aber seit dem Abstieg des HSV in die Zweitklassigkeit, erheblich größer geworden. Allein beim letzten Saisonspiel gegen den MSV Duisburg standen mit Josha Vagnoman, Vasilije Janjicic, Mats Köhlert und Fiete Arp vier Spieler aus dem eigenen Nachwuchsbereich in der Startformation. Angesichts leerer Kassen wird dieser Weg auch noch ein paar Jahre anhalten. Für Talente wie Kabuya, Pakia & Co. die Chance, sich beim HSV ins Rampenlicht zu spielen.