​Seit dem Winter kickt Martin Hinteregger bei ​Eintracht Frankfurt, bei der SGE hat sich der Österreicher auch gleich prächtig eingelebt. Im Sommer würde der Verteidiger nun normalerweise nach ​Augsburg zurückkehren, wo er noch einen Vertrag bis 2021 besitzt. Eine Rückkehr ist allerdings fast ausgeschlossen, sowieso möchte die Eintracht Hinteregger fest verpflichten. Dafür müsste Frankfurt aber viel Geld in die Hand nehmen.


Anfang Februar folgte für Hinteregger das Leihgeschäft zu der Eintracht, nachdem er vereinsintern nach einem Diskurs mit dem ehemaligen FCA-Trainer Manuel Baum suspendiert wurde. In Frankfurt fühlt sich der 26-Jährige aber wieder richtig wohl, seit seinem Wechsel verpasste er nur zwei Pflichtspiele und führte die SGE unter anderem auch ins Halbfinale der Europa League. 


​Deswegen würde Hinteregger gerne bei der Eintracht bleiben, denn normalerweise würde eine Rückkehr zum FC Augsburg anstehen„Ich fühle mich richtig wohl und würde mich riesig freuen, wenn der Tag X kommt, an dem ich verkünden kann, dass ich die nächsten paar Jahre hier in Frankfurt sein darf“, so der Österreicher bei transfermarkt.de. Nach Augsburg will Hinteregger selbst nicht mehr zurückkehren, eine wirkliche Perspektive hat er dort nicht mehr.


Und so entwickelte sich in den letzten Wochen ein wahrer Poker, denn natürlich wissen auch die Adler um die guten Leistungen des Verteidigers. Der 26-Jährige nahm nun Stellung und äußerte sich zu aktuellen Situation: „Ich habe kein Mitspracherecht. Ich kann nur abwarten, was passiert.“ Tatsächlich liegt es nur an den beiden Vereinen, sich über eine Summe einig zu werden, um Hinteregger loszueisen.


Allerdings könnte dies zu einem Problem werden, denn der Wert des Abräumers wuchs in den letzten Monaten rasant an. Dies nutzt der FCA natürlich für sich, um einen möglichst hohen Ausgleich zu erzielen. Wie der kicker berichtet, müssten die Frankfurter eine Millionensumme im zweistelligen Bereich aufbringen, noch nie bezahlten die Eintracht so viel für einen Spieler.


FCA-Trainer Martin Schmidt sieht sich in den Verhandlungen derweil klar im Vorteil: „Aber es werden auch die Wirtschaftlichkeit und die Teamstruktur eine Rolle spielen. (…) Fakt ist, dass er einen Vertrag in Augsburg und der FCA das Heft des Handelns in der Hand hat. Das ist eine positive Situation.“ Die Gespräche werden sich also weiter hinziehen, vielleicht enden sie aber so, wie Hinteregger seine diesjährige Saison beschrieb: „Es war ein turbulentes Jahr, aber mit sehr schönem Ende.“