​Er ist einer der Verlierer dieser Saison: Jeffrey Bruma. Nachdem er zu Beginn des Jahres keine Perspektive mehr beim ​VfL Wolfsburg hatte, versuchte er im Winter den Neuanfang auf ​Schalke. Doch auch dort fasste er nicht richtig Fuß und die Königsblauen scheinen nach dem Leihgeschäft keine Verwendung mehr für den Verteidiger zu haben. Enttäuscht muss der Niederländer nun nach vorne blicken, nach Wolfsburg geht es für Bruma aber wahrscheinlich nicht mehr.


Jeffrey Bruma befindet sich nach dem wenig erfolgreichen Leihgeschäft zu Schalke 04 nun wieder auf der Suche nach einem neuen Verein, das sind zumindest die ersten Anzeichen nach dem Saisonende. Wie ein Reporter der Bild nun berichtet, sei Bruma allerdings enttäuscht darüber, dass es für ihn auf Schalke nicht geklappt hat.


In dieser Saison kommt der Innenverteidiger nur auf neun ​Liga-Einsätze, davon sammelte er alle erst in der Rückrunde. Vor drei Jahren sah die Situation noch ganz anders aus, als Wolfsburg den Niederländer aus Eindhoven verpflichtete, schien er eine dauerhafte Perspektive bei den Wölfen zu haben. In den letzten zwei Spielzeiten war er nämlich auch Stammspieler, verpasst aber fast ein Jahr durch eine schwere Knieverletzung.


In der aktuelle Saison, kam Bruma bei Wolfsburg aber überhaupt nicht mehr zum Einsatz, unter Bruno Labbadia war er oft nur dritte Wahl. Deswegen wollte der 27-Jährige dann einen Neuanfang auf Schalke wagen, was allerdings nur bedingt funktionierte. Da die Königsblauen für den angestrebten Umbruch nicht mit Bruma planen, wurde die Kaufoption nicht gezogen, zum Leidwesen Brumas.


„Natürlich wäre ich gerne geblieben, aber leider haben sie sich anders entschieden. Ich habe vor drei, vier Tagen mit Jochen Schneider gesprochen“, so der Niederländer. Da es nun also auch im Ruhrpott nicht zünden wollte, muss sich Bruma wahrscheinlich nach einem neuen Verein umschauen. Denn nach Wolfsburg scheint es den Verteidiger nicht mehr zurückzuziehen.


Wahrscheinlich ist eher, dass er der Bundesliga wieder den Rücken kehrt, um in einer anderen Liga wieder besser Fuß zu fassen. Bei den Wölfen wird er auf der Streichliste stehen, was einem Verkauf wohl nicht viel entgegensetzt. Mit einem Marktwert von 3 Millionen Euro und einer solchen Erfahrung, könnte er zudem auch für viele Verein interessant sein.