​​Manchester City konnte sich in dieser Saison in einem der spannendsten Titelrennen der Premier-League-Historie gegen den FC Liverpool durchsetzen. Das frühe Aus in der Champions League zeigte aber auf, dass auch bei den Citizens noch Optimierungsbedarf besteht. Als potenzielle Verstärkung haben die Verantwortlichen rund um Trainer Pep Guadiola dabei ​Rodri von ​Atletico Madrid ausgemacht.


Der gebürtige Madrilene war erst im vergangenen Sommer für 20 Millionen Euro Ablöse vom FC Villarreal an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt, wo er zum Beginn seiner Karriere mehrere Jugendabteilungen durchlaufen hatte. Dabei unterschrieb er einen langfristigen Vertrag bis 2023. Nach nur einem Jahr deutet jedoch vieles auf einen erneuten Abschied hin.

Rodri

Rodri zeichnet sich unter anderem durch sein gepflegtes Passspiel aus



Bereits vor geraumer Zeit wurde über ein Interesse der Skyblues an dem 22-jährigen Spanier berichtet. Da sich jedoch auch ein Vielzahl anderer internationaler Spitzenklubs, darunter angeblich auch der FC Bayern München und der FC Barcelona, eine Verpflichtung des sechsfachen spanischen Nationalspielers vorstellen konnten, war lange Zeit unklar, in welche Richtung das Pendel ausschlagen würde.


Einem Bericht der AS konnte sich der frischgebackene englische Meister nun jedoch im Tauziehen der Schwergewichte durchsetzen. Dabei ließ sich der Klub aus Manchester auch nicht von dem stattlichen Preisschild des defensiven Mittelfeldspielers abschrecken und erklärte sich angeblich dazu bereit, die stolze Ablösesumme von 70 Millionen Euro zu stemmen. Noch soll der Spieler aber keine finale Entscheidung getroffen haben.


Ein dicker Pluspunkt für die Briten soll dem Bericht zufolge sein, dass dort ​Pep Guardiola das Sagen hat. So soll der 1,91-Meter-Schlaks davon überzeugt sein, dass seine Qualitäten unter der Führung des spanischen Startrainers noch besser zur Geltung kommen könnten, als unter seinem aktuellen Coach ​Diego Simeone. Ohnehin soll das Verhältnis zu dem argentinischen Fußballlehrer recht unterkühlt sein. 

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Darf sich Pep Guardiola schon bald über einen weiteren Mittelfeldstrategen freuen?



Simeone soll einem Verkauf des Mittelfeldakteurs bereits intern zugestimmt haben. Im Gegensatz zu vielen seiner Spieler, mit denen er über die Jahre eine enge Bindung aufbauen konnte, empfand er den spielstarken Mittelfeldabräumer dabei offensichtlich als verzichtbar. Eine interessante Einschätzung des Übungsleiters, insbesondere wenn man sich vor Augen führt, dass Rodri in dieser Spielzeit in 46 Pflichtspielen für Atletico auf dem Rasen stand.


Neben der Zusage bei Manchester über kurz oder lang als designierter Nachfolger des in die Jahre kommenden Mittelfeldstrategen Fernandinho eingeplant zu sein, ködern die Engländer den Atletico-Profi angeblich mit einem Vertrag mit bis zu sechs Jahren Laufzeit. Im Vergleich zu seinem Salär bei den Spaniern soll der Rechtsfuß dabei auf der Insel weitaus mehr verdienen. Eine endgültige Entscheidung soll bereits in Bälde erfolgen - auch aus Respekt Atletico gegenüber und um seinem womöglich baldigen Ex-Klub genügend Zeit einzuräumen, einen potenziellen Ersatz zu finden.