​Beim VfB Stuttgart stehen die Zeichen auf Umbruch - unabhängig davon, ob die Schwaben die anstehenden Relegationsspiele erfolgreich bestreiten oder nicht. Einer, der diesen Umbruch mit gestalten möchte, ist Daniel Didavi.


Gegenüber dem kicker erklärt der 29-Jährige, dass er dem VfB selbst im Abstiegsfall treu bleiben möchte. "Auch wenn es schwer wird. Ich bin sehr optimistisch, dass wir es schaffen, die Liga zu halten", so der Spielmacher im Hinblick auf die Relegationsspiele, in denen man entweder gegen den SC Paderborn oder Union Berlin antreten muss. Völlig unabhängig vom Ausgang sagt Didavi: "Ich werde auf jeden Fall bleiben."


Damit würde der schussgewaltige Linksfuß ein echtes Zeichen setzen - im Gegensatz zum letztmaligen Abstieg im Sommer 2016, als er den ​VfB anschließend in Richtung Wolfsburg verließ (auch wenn sein Wechsel damals schon lange vor dem sicheren Abstieg feststand).


Auch wenn Didavi immer wieder verletzt ist - in dieser Saison kommt er mal wieder "nur" auf 19 Einsätze -, so würden die Verantwortlichen einen Verbleib des 29-Jährigen sicherlich begrüßen.


Insua im Sommer weg?


Anders sieht es dagegen bei Emiliano Insua aus, der zwar seit vier Jahren in Stuttgart spielt, zuletzt jedoch zumeist enttäuschte. Aus seiner argentinischen Heimat ist laut Bild zu hören, dass Estudiantes de la Plata Interesse am Linksverteidiger angemeldet hat.


Insuas Vertrag beim VfB läuft noch bis 2020, wird jedoch bei entsprechenden Einsätzen in der kommenden Saison um ein weiteres Jahr verlängert. Wie es mit dem 30-Jährigen weitergeht, ist derzeit also noch völlig offen - mit Borna Sosa hat man im letzten Jahr allerdings einen jungen Konkurrenten verpflichtet, der nach seinem (holprigen) Eingewöhnungsjahr zukünftig durchstarten soll.