Vor dem entscheidenden Spiel bei ​Borussia Mönchengladbach wird Roman Bürki aller Voraussicht nach ins Tor bei ​Borussia Dortmund zurückkehren. Der Schweizer hat seine Oberschenkelverletzung wohl auskuriert, am heutigen Donnerstag gab es jedoch eine Schrecksekunde. Für Abdou Diallo kommt das Duell hingegen zu früh.


Die Spannung steigt vor dem letzten Saisonspiel. Im Fernduell hat der BVB immer noch die Chance auf die Meisterschaft, ist dafür allerdings auf Schützenhilfe aus Frankfurt angewiesen und muss selbst dreifach bei der Namenscousine aus Gladbach punkten. Da trifft es sich immerhin gut, wenn mit Roman Bürki der Stammtorwart der Schwarz-Gelben in den Kasten zurückkehrt. Auf der Pressekonferenz am heutigen Donnerstag erklärte Coach Lucien Favre: „Für Roman Bürki sollte es am Samstag gehen.“


Allerdings gab es heute eine weitere Schrecksekunde beim Schweizer Schlussmann. So musste er nach bereits zwanzig Minuten das Training erneut abbrechen und fasste sich dabei erneut an den bereits lädierten Oberschenkel. Letztlich aber gab der Trainer Entwarnung. Bürki wird wohl spielen. Für den Fall, dass es am Ende doch schlimmer ist, wird erneut Marwin Hitz zwischen den Pfosten stehen.


Für Abdou Diallo sieht es hingegen deutlich enger aus. Ein Einsatz des 23-jährigen Franzosen am Niederrhein ist eher unwahrscheinlich. „Für Diallo wird es schwieriger. Er hat die ganze Woche nicht trainiert, wir werden es erst morgen sehen“, so Favre auf der Pressekonferenz. Muskuläre Probleme machen dem Abwehrspieler bereits seit einigen Tagen zu schaffen, man hofft auf ein mögliches Training am Freitag.


Da dürfte es die Anhänger freuen, dass mit Dan-Axel Zagadou immerhin ein Abwehrspieler zurückgekehrt ist und seine Knieprobleme überstanden hat. Er ist seit Mittwoch bereits wieder voll im Training, er wäre eine mögliche Alternative für Diallo in der Hintermannschaft der Westfalen.

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