​Nach fünf Jahren gehen Atletico Madrid und Antoine Griezmann getrennte Wege. Dies gab der Tabellenzweite der Primera Division ​am Dienstagabend offiziell bekannt. Wohin es den Weltmeister im Sommer zieht, ist noch offen. Medienberichten zufolge beschäftigt sich auch der ​FC Bayern München mit dem 28-jährigen Angreifer.


"Es waren fünf unglaubliche Jahre. Vielen Dank für alles. Ich werde euch immer in meinem Herzen behalten", äußerte sich Griezmann zu seinem bevorstehenden Abschied. Der Stürmer kann die Rojiblancos dank einer Ausstiegsklausel verlassen. Dem Vernehmen nach sinkt diese zum 1. Juli von 200 auf 120 Millionen Euro. Der französische Nationalspieler soll den Verantwortlichen mitgeteilt haben, dass ein Klub dazu bereit ist, diese Summe zu bezahlen. Um welchen Verein es sich dabei handelt, ist allerdings nicht bekannt. 


Spanischen Medienberichten zufolge ist Griezmann beim ​FC Barcelona wieder in den Fokus gerückt. Die Katalanen bemühten sich bereits im vergangenen Sommer um den 28-Jährigen, handelten sich jedoch eine Absage ein. Der Weltmeister verlängerte stattdessen seinen Vertrag in Madrid bis 2023. Neben Barça zeigt angeblich auch der FC Bayern Interesse am Linksfuß. 

Wie der spanische Radiomoderator Arancha Rodriguez (Cope) verlauten ließ, hat der deutsche Rekordmeister Griezmanns Beraterin und Schwester Maud Griezmann kontaktiert. Sollten die Bayern beim Atletico-Star ernst machen, dürfte ein Wechsel von Robert Lewandowski erneut zum Thema werden. Der polnische Nationalspieler steht laut kicker-Informationen bei ​Manchester United und Paris Saint-Germain auf dem Zettel


Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters wollen den bis 2021 laufenden Vertrag des Mittelstürmers angeblich gerne um ein Jahr verlängern. Lewandowski strebt allerdings eine längere Laufzeit an. 


Plant der FC Bayern aber Griezmann als hängende Spitze ein, lässt dies viel Raum für weitere Spekulationen. In diesem Fall dürften die Tage von James Rodriguez gezählt sein und wohl auch die Gerüchte um einen Abgang von Thomas Müller lauter werden.