In seiner ersten kompletten Saison im Dress des ​SV Werder Bremen konnte Milot Rashica besonders ab der Rückrunde überzeugen. Der 22-Jährige blüht in seiner neuen Rolle als Stürmer auf und soll daher zu den Kandidaten zählen, die ​RB Leipzig laut Sport Bild womöglich verpflichten könnte, um Druck auf Timo Werner auszuüben.


Dem Bericht zufolge planen die Sachsen, in den kommenden Wochen einen neuen Angreifer zu verpflichten. Neben Rashica stünden auch Dodi Lukebakio, derzeit noch vom FC Watford an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen, sowie Luca Waldschmidt vom SC Freiburg auf dem Zettel von Sportdirektor Ralf Rangnick. 


Grund dafür soll die Ungewissheit im Fall Timo Werner sein. Der Nationalspieler hat seinen bis 2020 laufenden Vertrag noch immer nicht verlängert, bislang planten die Verantwortlichen daher einen Verkauf im Sommer. Da sich Werner aber durchaus vorstellen könne, noch ein Jahr unter dem künftigen Trainer Julian Nagelsmann zu verbringen, ​ruderte Rangnick in der vergangenen Woche plötzlich zurück: "Ich kann es nicht ausschließen, dass Timo erst 2020 geht", so der 60-Jährige. 


Der Angreifer bevorzugt offenbar einen ​Wechsel zum FC Bayern, Karl-Heinz Rummenigge erklärte jedoch, dass man bezüglich eines möglichen Transfers des Nationalspielers ​noch keine Entscheidung getroffen habe. Mit der Verpflichtung eines weiteren Stürmers wollen die Leipziger angeblich einen Abgang des 23-Jährigen in diesem Sommer forcieren, schließlich wäre der Angriff mit fünf Spielern überbesetzt. 

Dass ausgerechnet Rashica, der in dieser Saison in 25 Bundesliga-Einsätzen acht Tore erzielte und fünf weitere Vorlagen lieferte, nach Leipzig wechseln wird, erscheint allerdings zweifelhaft. Wie die Verantwortlichen gegenüber Mein Werder bekräftigten, habe es noch kein Angebot für den 20-fachen Nationalspieler des Kosovo gegeben, ohnehin sei ein Transfer in diesem Jahr kein Thema: "Milot hat einen langfristigen Vertrag ohne Klausel und will auch nicht weg. Dank Frank Baumann sind wir in der Situation, dass wir im Sommer keinen Spieler verkaufen müssen", so Trainer Florian Kohfeldt.