​Der ​HSV gibt nach dem verpassten Wiederaufstieg weiter ein desaströses Bild ab. Nicht nur auf dem Rasen, sondern auch in der Führungsriege. Neuste Peinlichkeit: Die Causa Hannes Wolf.


Wie die Bild vermeldete, ist die Entlassung des unglücklichen Übungsleiters beschlossene Sache. Das Boulevardblatt beruft sich dabei auf eine direkte Aussage von Sportvorstand Ralf Becker. "Ich habe Hannes nach dem 0:3 gegen Ingolstadt gesagt, dass es für ihn hier im Sommer vielleicht nicht weitergehen wird, dass wir etwas anderes machen wollen. Wir mussten am Ende überlegen, was das Beste für den HSV ist", wird dieser zitiert. 


Nach nur 16 Punkten in der Rückrunde stand der Wolf-Abschied demnach bereits vor dem Duell in Paderborn fest. Wenig später folgte aber das Dementi. Gegenüber dem Hamburger Abendblatt bekräftigte Becker, er sei falsch zitiert worden. 

​​Auch die Mopo hakte nach. Dort heißt es: "Der Sportvorstand gab an, dass er von Bild falsch zitiert worden sei. Er habe Wolf nach dem Ingolstadt-Spiel gesagt, dass es ‚vielleicht‘ für ihn im Sommer zu Ende geht beim HSV."


Der Plan zuerst mit Wolf und nicht über Wolf zu sprechen, ist aber schon jetzt krachend fehlgeschlagen. Vielmehr stellt sich die Frage, warum Becker in dieser Phase überhaupt ein solches Interview mit dieser brisanten Aussage gegeben hatte? Das vermeintlich weggelassene "vielleicht" ändert daran nichts.


Das von Klub-Boss Bernd Hoffmann fast schon flehentlich herbeigesehnte Ende des "Kreislauf des Schreckens" dürfte nach den neusten Fettnäpfchen noch ein wenig auf sich warten lassen...