Das Transfer-Wirrwarr um Luka Jovic geht weiter: Nachdem Fredi Bobic spanische Medienberichte, ​nach denen der Serbe für 60 Millionen Euro zu Real Madrid wechseln werde, dementierte, meldet die ​AS nun, dass der Deal in der kommenden Woche endgültig über die Bühne gehen soll.


Demnach seien sich die Königlichen mit den Verantwortlichen der ​Frankfurter Eintracht grundsätzlich einig, offiziell soll der Wechsel aber erst in der kommenden Woche verkündet werden. Nach dem Aus im Europa-League-Halbfinale gegen den FC Chelsea und der anschließenden 0:2-Niederlage gegen Mainz 05 kämpfen die Hessen in der Bundesliga noch immer um einen Europapokalplatz. Bei einem Überraschungssieg gegen Bayern München am 34. Spieltag könnte sich die Mannschaft von Adi Hütter für die Champions League qualifizieren, bei einer Niederlage jedoch alles verspielen und gar auf den achten Tabellenplatz abrutschen.

Luka Jovic

  Steht nun offenbar doch vor einem Wechsel zu Real Madrid: Luka Jovic.


Daher soll der Fokus zunächst auf die Partie am Samstag (15:30 Uhr) gelegt werden, ehe Fakten geschaffen werden sollen. Dem Bericht zufolge überweisen die Madrilenen 60 Millionen Euro auf das Konto der Eintracht, die erst vor wenigen Wochen offiziell die Kaufoption für Jovic über sieben Millionen Euro zog. Möglich machen sollen dies die guten Beziehungen zwischen beiden Vereinen, nachdem die Frankfurter in der Vergangenheit unter anderem Jesús Vallejo, Omar Mascarell und Lucas Torró verpflichteten. 


In Madrid, so heißt es, soll Jovic den Druck auf Karim Benzema erhöhen. Der Franzose geht seit zehn Jahren im Santiago Bernebau auf Torejagd, Rückkehrer Mariano Diaz konnte die Erwartungen nicht erfüllen. Der 25-Jährige wurde in den Medien bereits als ​potenzieller Nachfolger für Jovic gehandelt, sollte dieser die Eintracht tatsächlich verlassen. 


Erst vor wenigen Tagen dementierte Eintracht-Sportchef Fredi Bobic eine ​Einigung mit den Madrilenen: "Es gab keinen Kontakt mit Real Madrid. Ausnahmsweise muss ich mal keine weiße Lüge benutzen, sie haben sich wirklich noch nicht gemeldet. Ich kenne sie sehr gut", so der 47-Jährige. Ob sich das Blatt mittlerweile gewendet hat, dürfte sich zeitnah zeigen.