​Zweieinhalb Wochen liegen zwischen dem letzten Premier-League-Spieltag und dem Europa-League-Finale, das der ​FC Arsenal und der ​FC Chelsea bestreiten. Für Arsenal besteht nach dieser langen Pause die Möglichkeit, nach Platz fünf in der Liga die Saison noch mit einem positiven Gefühl abzuschließen. Auch finanziell wäre der Titelgewinn buchstäblich Gold wert. 


Wie der BBC-Experte David Ornstein berichtet, kann der FC Arsenal in der Sommer-Transferperiode nur auf 50 Millionen Euro, die an Ausgaben eingeplant sind, zurückgreifen. Um den Abstand zu den Top-Klubs zu minimieren, müssten die Gunners aber wohl mehr Geld ausgeben - oder besser scouten. 

2019/2020: Europa League oder Champions League?


Sollte man im Europa-League-Finale am 29. Mai in Baku gegen Chelsea aber triumphieren, würde nicht nur das Prestige des Vereins, sondern auch der finanzielle Spielraum steigen. Demnach könnte sich das Transferbudget auf 115 Millionen Euro erhöhen. Außerdem wäre Arsenal bei einem Sieg für die Champions League qualifiziert. Seit der Saison 2014/15 ist der EL-Sieger automatisch in der Gruppenphase der ​Champions League dabei.


Bisher wurde nur die ​Premier League mit fünf Starterplätzen "belohnt". 2017/18 durften neben dem EL-Sieger Manchester United auch der FC Chelsea, Tottenham Hotspur, Manchester City und der FC Liverpool in der Königsklasse spielen. In diesem Jahr könnte sich die Geschichte wiederholen, denn Arsenal tritt Stand heute, nur in der Europa League an.