Bei ​Borussia Dortmund wird in diesem Sommer, wenn alles nach Plan läuft, eine hohe Fluktuation stattfinden. Etliche Spieler sind aktuell verliehen, ein Großteil soll verkauft werden, für einige Akteure gibt es namhafte Interessenten. Hinzu kommen die Neuzugänge und Streichkandidaten. Es gibt viel Arbeit für Michael Zorc.


Bei Borussia Dortmund wird es ein stressiger Sommer. Denn der Umbruch, der sich gerade anbahnt, betrifft mehr als die Hälfte des Kaders. Manager Michael Zorc wird daher alle Hände voll zu tun haben. Mit Paco Alcacer, der bereits fest unter Vertrag genommen wurde, Nico Schulz von der ​​TSG Hoffenheim und voraussichtlich Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach stehen bereits drei Neuzugänge für die kommende Saison fest. 


Dagegen sollen noch viele Spieler den Verein verlassen. Vor allem die bislang verliehenen Akteure dürfen sich weiter nach neuen Klubs umsehen, nur hier fehlt es wohl an Abnehmern. Shinji Kagawa ist auch bei Besiktas in Istanbul nur Ersatzspieler, eine Verpflichtung wäre für die Türken wohl nicht finanzierbar. Ergo würde der Japaner zunächst nach Dortmund zurückkehren. Ähnlich sieht es auch beim mit Fulham abgestiegenen Andre Schürrle aus. Auch Felix Passlack und Jeremy Toljan dürften kaum von ihren aktuellen Leihklubs unter Vertrag genommen werden.


​Lediglich Alexander Isak hat wohl ein Angebot auf dem Tisch liegen. Angeblich ist der belgische Verein RSC Anderlecht bereit, neun Millionen Euro für den jungen Schweden zu zahlen. Aktuell ist der 19-Jährige in der niederländischen Ehrendivision für Willem II Tilburg unterwegs. Dort erzielte er in 15 Ligaspielen 13 Tore und legte fünf weitere Treffer auf.

Auch Sebastian Rode soll sich bereits mit Eintracht Frankfurt über einen Wechsel einig sein, allerdings ist sein erneuter Knorpelschaden so tragisch, dass ein Karriereende im Raum steht - ​daher ist ein Wechsel zu den Hessen keinesfalls mehr gesichert. Auch Dzenis Burnic, der aktuell in der zweiten Liga bei Dynamo Dresden spielt, soll sich einen Verbleib bei den Sachsen vorstellen können.


Darüber hinaus soll wohl auch Maximilian Philipp wechseln wollen. Er ist unzufrieden mit seiner Reservistenrolle unter Lucien Favre, der VfB Stuttgart gilt als Interessent. Dort wird es aber vor allem auf den Ligaverbleib ankommen. 


Weitere Wechselkandidaten wären noch Ömer Toprak, Mahmoud Dahoud, Julian Weigl und Raphael Guerreiro. Während Weigl weiterhin mit Paris Saint-Germain und Thomas Tuchel in Verbindung gebracht wird, gibt es beim Portugiesen Guerreiro nur lose Gerüchte, sein Vertrag aber läuft nur noch bis 2020. Zu guter Letzt soll Talent Sergio Gomez verliehen werden. Das Gesicht der Schwarz-Gelben wird im Sommer in jedem Fall ein völlig anderes sein