​Werder Bremen hängt bei Max Kruse in der Luft: Der Klub möchte mit dem Offensivstar liebend gerne verlängern, doch Kruse lässt Werder weiter warten. Ein neuer Bericht enthüllt, dass Kruse einen Abgang favorisiert. 


Seit nunmehr drei Jahren spielt Max Kruse für Werder Bremen. Der 31-Jährige ist die Lebensversicherung der Grün-Weißen und hat beeindruckende statistische Werte zu Buche stehen: Mit 35 Toren und 31 Vorlagen in 94 Pflichtspielen hat er im Durchschnitt in 70 Prozent der Spiele einen Scorerpunkt verzeichnet. 


Aber nicht nur statistisch überragt Kruse, auch seine Spielintelligenz wirkt sich positiv auf die Performance seiner Mannschaft aus. Im März wurde er zum Spieler des Monats gewählt. Werder Bremen leckt sich natürlich die Finger nach dem Stürmer und würde ihn gerne halten. Aber was will Kruse, dessen Vertrag am 30.Juni 2019 ausläuft?

Nach Bild-Informationen präferiert er einen Neuanfang irgendwo anders - aber nicht in Bremen. Auch will er sich wieder auf europäischer Bühne präsentieren. "Ich habe den Anspruch, wieder international zu spielen", erklärte er nach 3:1-Sieg Mitte März in Leverkusen. Zuletzt spielte er mit dem VfL Wolfsburg in der Saison 2015/2016 international, damals sogar in der Champions League. Mindestens die Europa League schwebt dem Linksfuß also schon vor. 


Die Verantwortlichen von Werder erwarten angeblich bis nächsten Montag eine Entscheidung von Kruse, in welchem Dress er sich in der nächsten Saison sieht. ​Die AS Rom wäre eine Option. Aber sicher ist eine Teilnahme der Giallorossi an der Europa League noch nicht. Einst an der Personalie Kruse nicht abgeneigte Vereine wie Tottenham und Inter Mailand haben ihr Interesse eingestellt. Auch um Borussia Mönchengladbach ist es still geworden. 


Auch Werder Bremen (9. Platz, 50 Punkte) hat noch eine minimale Chance, den Europacup zu erreichen. Ein eigener Sieg am Samstag gegen RB Leipzig und Ausrutscher von Hoffenheim (8. Platz, 51 Punkte) und Wolfsburg (7. Platz, 52 Punkte) würden Bremen auf Platz sieben befördern, der wegen des DFB-Pokalfinals zwischen Bayern und Leipzig in diesem Jahr ausreicht für die Europa-League-Qualifikation. 


Laut Bild gab es in den letzten Tagen eine Aufnahme der Gespräche zwischen Werder und Kruse. ​Ein Verbleib scheint zumindest noch nicht gänzlich vom Tisch. Bis seine Entscheidung steht, macht Kruse das, was er in seiner Freizeit gerne tut: er pokert.