​Nach dem besiegelten Abstieg muss der ​1. FC Nürnberg nun wieder den Gang in die ​Zweite Liga antreten. Dabei wird man auch auf den ​Hamburger SV treffen, der derzeit ein großes Interesse an Nürnbergs Hanno Behrens hat. Doch eine Rückkehr zu den Rothosen deutet sich für den Leistungsträger momentan nicht an, eher will er seinem Klub zum Wiederaufstieg verhelfen.


Trotz einer starken Saison konnte der 29-jährige Behrens nur wenig gegen den Abstieg mit dem 1. FC Nürnberg bezwecken. Doch schon jetzt sieht sich der Kapitän und Fan-Liebling der Franken bereit für die Zweite Bundesliga, noch ist allerdings nicht klar, für welchen Verein er auflaufen wird.


Denn auf den Spielführer des abgestiegenen Nürnbergers hat der HSV laut der Bild ein Auge geworfen. Ein Wechsel ist nämlich durch mehrere Faktoren denkbar, neben dem FCN haben natürlich auch die Hamburger ernsthafte Aufstiegs-Aspirationen. Zudem könnte Behrens nach insgesamt sieben Jahren wieder zum Nord-Klub zurückkehren, denn der 29-Jährige verbrachte den Großteil seiner Jugend-Karriere im Nachwuchsbereich des HSV.

Hanno Behrens,Douglas

In der nächsten Saison wird man öfter auf den HSV treffen


Doch Behrens denkt momentan nicht über einen Wechsel nach, was er in der Nürnberger Zeitung berichtet. Neben seinem noch laufenden Vertrag, baut Behrens in Nürnberg vor allem auf den Verein und die Fans: „Die Tendenz geht ganz klar dahin, ich fühle mich hier sehr wohl und habe nicht vor, wegzugehen.“ Alles deutet also auf einen Verbleib bei den Franken hin. In dieser Spielzeit kommt der Leader auf 32 Pflichtspieleinsätze.


Mit den Nürnbergern will er wieder den Aufstieg ins Oberhaus schaffen, dabei ist es wichtig, dass der Kern nicht auseinander bricht. Für viele Spieler gilt der Vertrag auch in Liga Zwei und von einer Massenflucht ist nicht auszugehen: „Ich glaube nicht, dass jetzt jeder das Weite sucht. Vieles ist da nicht so heiß, wie es derzeit geschrieben wird", so Behrens.


Beim FCN kann man also auch in der nächsten Saison noch mit Behrens rechnen, die wichtige Stütze könnte den Unterschied im Kampf um den Aufstieg machen. Trotzdem wird es noch einiges an Arbeit brauchen, im Sommer will man sich allerdings bestmöglichst auf die intensive Saison vorbereiten. Der Erhalt des Kapitäns macht aber genug Hoffnung, dass man sich auch schnell wieder in der ​Bundesliga wieder finden könnte.