​Die Zukunft von Martin Hinteregger ist weiterhin ungeklärt. Ob der Österreicher bei der Eintracht bleibt, die ihn gerne halten würde, oder zurück nach ​Augsburg geht, ist offen. Geht es nach Hinteregger, war der Auftritt am Sonntag gegen Mainz nicht sein letztes Heimspiel für Frankfurt. 


"Stand jetzt, gehe ich nicht davon aus, dass das hier mein letztes Heimspiel war", sagte Martin Hinteregger nach der gestrigen 0:2-Niederlage gegen den 1. FSV Mainz 05 bei Sky. Der Österreicher ist aktuell vom FC Augsburg an die ​Eintracht ausgeliehen, Hintereggers Zukunft ist offen. Er selbst will sich jedoch in positiver Erinnerung von der Eintracht verabschieden, daher will er bleiben: "So kann ich mich nicht verabschieden. Eintracht und Hinteregger, das passt ganz gut", sagte der Stamm-Innenverteidiger. Am vergangenen Donnerstag hatte der 26-Jährige im Elfmeterschießen vom Punkt vergeben, allerdings in den 120 Minuten zuvor ein hervorragendes Spiel bestritten.

Nach seiner Kritik am damaligen Trainer des FCA Mauel Baum war Hinteregger im Januar zunächst suspendiert und später an Frankfurt verliehen worden. Der neue Augsburg-Coach Martin Schmidt könnte sich eine Rückkehr von Hinteregger aber durchaus auch vorstellen. Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner äußerte sich zuletzt optimistisch, den Linksfuß halten zu können. 


Der 37-malige österreichische Nationalspieler stand in jedem Spiel im Frankfurter Dress in der Startelf, sofern er nicht verletzt fehlte. In 21 Pflichtspielen für die Adler gelangen ihm zwei Tore. 


Letztes Spiel gegen die Bayern


Die 0:2-Niederlage gegen Mainz könnte im Kampf um Europa schwerwiegen: "Die Gegentore haben wir zu einfach kassiert, da haben wir uns nicht gut angestellt", analysierte Hinteregger nach der Partie. "Da müssen wir viel besser verteidigen." Jetzt müsse man die Köpfe freikriegen und gegen Bayern noch einmal alles raushauen.