Lukebakio hat sich als Leihspieler bei ​Fortuna Düsseldorf in dieser Saison einen Namen in der Bundesliga gemacht, u. a. durch seinen Dreierpack Ende November gegen die ​Bayern. Die ​Schalker sollen starkes Interesse am Stürmer haben, doch einen Transfer im kommenden Sommer scheint der Verein nur schwer stemmen zu können.


Als Dodi Lukebakio zu Beginn der noch laufenden Saison als Leihgabe nach Düsseldorf kam, tat er das für eine Leihgebühr von rund 300.000 Euro vom englischen Erstligisten FC Watford. Sein Marktwert lag zu diesem Zeitpunkt bei etwa drei Millionen Euro. Durch seine 14 Tore für die Fortuna in dieser Saison bisher, hat sich dieser jedoch auf eine niedrige zweistellige Summe mehr als verdreifacht. 


Watford möchte den Stürmer, der sich auch auf Rechtsaußen wohlfühlt, nun nach Ende der Leihe wieder nach England zurückholen. Schalke zeigt jedoch seit einigen Wochen starkes Interesse am Belgier, doch der englische Erstligist soll nach Informationen der Bild eine Ablöse von 20 Millionen Euro fordern. Für S04 ein denkbarer Knackpunkt.

Jochen Schneider

Jochen Schneider wird auf Schalke mit Geld sparsamer umgehen müssen



Eine so hohe Ablösesumme wird Jochen Schneider wohl nicht zahlen können - zumindest aktuell noch nicht. Der Verein wird im Sommer einige Spieler loswerden wollen und auch müssen, ​der Kader wird zur "Neuorientierung" (wie Clemens Tönnies es letzte Woche nannte) umgestaltet werden. Durch die schlechte Saison und dazu neben schlechten Leistungen auch disziplinarischen Problemen, sind die Marktwerte für potenzielle Abgänge wie Hamza Mendyl, Amine Harit oder auch Nabil Bentaleb gesunken. Schneider - oder der neue, noch unbekannte Sportdirektor - wird gut verhandeln müssen.


Eine Summe von 20 Millionen Euro scheint für eine einzelne Personalie allerdings ohnehin unwahrscheinlich bei S04 zu sein. Eine weitere Möglichkeit wäre eine Leihe von Lukebakio mit einer möglichen Kaufoption oder einem anschließenden Kaufvertrag. Ob der FC Watford da mitgeht, wäre fraglich. Lukebakio würde mit seinem Tempo und der Position auch auf Außen zumindest ins bisherige Konzept von Neu-Trainer David Wagner passen.