​Nach der 0:4-Niederlage gegen ​Borussia Mönchengladbach, ist der insgesamt neunte Abstieg aus der ​Bundesliga in der Klub-Historie besiegelt. Mit der Gewissheit geht man bei den ​Nürnbergern aber kämpferisch um und will früh die Weichen für die neue Saison stellen. Dazu gehört auch die Neu-Besetzung des Trainerpostens sowie des technischen Direktors.


Am Ende hat es einfach nicht gereicht, die Qualität des Kaders und eine gewisse Konstanz ließ man zu häufig vermissen. Deswegen muss der FCN nun wieder den Gang in die ​zwe​ite Liga antreten, doch schon jetzt gibt man sich wieder kämpferisch. Das Ziel für die nächste Saison ist bereits jetzt klar, der Wiederaufstieg soll erreicht werden.


Dazu braucht es aber erst einmal Klarheit in der Nürnberger Struktur, ein offizieller Trainer sowie der Posten des technischen Direktors sind für die nächste Saison weiterhin unklar. Dazu äußerte sich nun Sportvorstand Robert Palikuca nach der Heimniederlage bei sky. Wie der 40-Jährige am Mikrofon vermeldet, will man den neuen Trainer bereits in der nächsten Woche ankündigen.


Kandidaten hierfür gab es in den letzten Wochen viele. Neben dem momentanen Interimstrainer Boris Schommers, wurde vor allem Damir Canadi immer wieder hoch gehandelt. Derzeint scheint der österreichische Canadi der Favorit auf den Posten zu sein, sein Vertrag bei Atromitos Athen läuft im Sommer aus. Für den 49-Jährigen wäre es die erste Trainer-Station in Deutschland.


Doch auch im Hinblick auf den technischen Direktor scheint sich nun endlich ein Kandidat gefunden zu haben. Hierbei könnte sich der FCN mit einem ehemaligen Clubberer verstärken, Peter Hermann soll nämlich momentan hoch im Kurs stehen. Der 67-Jährige ist noch Co-Trainer beim Rekordmeister Bayern München, für die nächste Saison will man Hermann aber nach Nürnberg locken.


Palikuca äußerte sich ebenfalls positiv zu den aktuellen Gerüchten: "Er ist ein sehr interessanter Kandidat, der zudem eine Club-Vergangenheit hat", so der Sportvorstand. Hermann war bereits in der Saison 2008/2009 ein Teil der Nürnberger Mannschaft. Auch damals fungierte er als Co-Trainer. Mit seiner Erfahrung könnte er den 1. FCN nun wieder auf einen richtigen Weg führen und eine Basis für die Zukunft aufbauen.


Auch nach dem sich andeuteten Abstieg will man in Nürnberg also nicht den Kopf in den Sand stecken. Mit dem schon jetzt gezeigten Engagement und der Motivation, könnte man sich für die nächste Saison gut rüsten. Wichtig wäre es daher, schon jetzt die vakanten Rollen für die nächste Saison zu besetzen.