​Nach dem enttäuschenden und bitteren Aus im Halbfinale der UEFA Europa League gegen den FC Chelsea rückt nun wieder die Bundesliga in den vollen Fokus von ​Eintracht Frankfurt. Durch eine Sondergenehmigung der DFL findet das Rhein-Main-Derby zwischen der Eintracht und Städtenachbar Mainz erst am morgigen Sonntag statt. Die Eintracht ist gezwungen zu punkten, ansonsten droht ein herber Rückschlag im Kampf um die Champions League.


Die Niederlage gegen den englischen Hauptstadtklub kostete neben Nerven und Tränen vor allem Kraft. Die Eintracht fightete 120 Minuten aufopfernd für das Weiterkommen. Die hohe Belastung wird sich definitiv auf die Aufstellung gegen den FSV auswirken, Trainer Adi Hütter wird gezwungen sein zu rotieren. Doch er muss den Umfang seiner Rotation genau abwägen, um den Spielfluss des eingespielten Teams nicht zu zerstören. Spielsystem wird das 3-4-1-2 bleiben.


Im Tor sind keine Änderungen zu erwarten. Kevin Trapp wird im Spiel gegen Mainz zwischen dem Pfosten stehen. 


In der Dreierkette wird es Wechsel geben. Wahrscheinlich wird Hütter Dauerbrenner Hinteregger nach seiner Weltklasse-Partie gegen Chelsea eine Pause geben. Neu in die Startformation wird für den Österreicher Ndicka kommen. Ein Einsatz von Hasebe und Abraham bleibt zu erwarten.


Im Mittelfeld wird ein erzwungenen Wechsel geben. Mittelfeldmotor Rode erlitt in London eine Knieverletzung und fällt aus. Für ihn wird de Guzman ins Team rotieren. Die zweite zentrale Rolle neben ihn wird von Gelson Fernandes eingenommen werden. Auf den Außen wird Dauerläufer da Costa eine Pause gegönnt, für ihn spielt Willems. Kostic dagegen wird wohl auf der linken Seite spielen.


In der offensiven Reihe wird Gacinovic als falsche Neun oder als sehr offensiver Zehner agieren.  Die beiden Spitzen werden von Haller und Paciencia eingenommen.


Die Aufstellung im Überblick


Trapp - Abraham, Hasebe, Ndicka - Willems, de Guzman, Fernandes, Kostic - Gacinovic - Haller, Paciencia